Samstag, 20. September 2008

Ferien


Pause. Ferien. Ruhe.
Bis Oktober.
Und Tschüss.

Donnerstag, 11. September 2008

Der schlechte Ruf der Personalberater

Folgende Stellenausschreibung habe ich zufällig gefunden:

Originalzitat:

"Personalberater gesucht:
Ich suche für eine Neueröffnung einer Filiale im Raume XXX, einen Motivierten, selbständigen Mitarbeiter, der sein Leben wie seinen Job im Griff hat. Wir arbeiten in einem sehr Dynamischen umfeld und erwarten flexibilität, einsatzwillen und den Wunsch aus seiner Position das gröste raus zu hollen.
Bitte melden Sie sich doch gleich bei mir."


Ich habe die Fehler nicht gezählt, es sind aber deren ziemlich viele. Kein Wunder, hat die Branche keinen besonders guten Ruf.

Haubtsache mann hollt das gröste raus.

Grüsslige Freunde pardon freundliche Grüsse
Gabriel Bosson



PS: Wenn Sie sich für diese Stelle interessieren, melden Sie sich bitte nicht bei uns!

Montag, 1. September 2008

p3botellón - Willkommen!


Wir können hier natürlich nicht hinten an stehen und müssen mitmachen. Also:

In unseren Räumlichkeiten im Liebefeld bei Bern wird jeden Tag zwischen 8 Uhr und 17 Uhr ein p3botellón durchgeführt.

Bei uns gibt's Tee, Kaffee, Mineralwasser und Früchte.
Bei uns gibt's Toiletten.
Bei uns gibt's keine Journalisten.
Bei uns wird weg geräumt und geputzt.
Bei uns wird gelacht (sogar wenn wir über YB sprechen).

Wir freuen uns auf spontane Besucher.

Gruss und Prost!

p3botellónis-Team


Donnerstag, 21. August 2008

Da können wir nicht mehr viel machen.

Es gehört zu unserem Geschäft, dass sich regelmässig Kandidaten melden, welche eine neue Stelle suchen und von uns eine Übersicht über Firmen und Vakanzen wünschen. Schön und gut. Dafür sind wir da, das machen wir natürlich gerne.

Nachdem wir die Bewerbungsunterlagen gesehen haben, laden wir die Kandidaten dann zu einem ausführlichen Gespräch zu uns ein. Meistens fragen wir im Verlauf des Gespräches auch, was die Stellensuchenden schon selber unternommen hätten, welche Bewerbungen sie schon selber abgeschickt hätten. Immer wieder kriegen wir dann Antworten à la:

Ja, ich bin schon bei 2-5 anderen Personalberatern gewesen
Ja, ich habe schon selber Bewerbungen abgeschickt an xx (manchmal sogar eine zweistellige Zahl) Firmen
Ja, ich habe mich in die Datenbanken der grossen, national und international tätigen Personalfirmen eingetragen
Ja, ich durchforsche jeden Tag die gängigen Job-Datenbanken und bewerbe mich anschliessend.

In solchen Fällen ist es für uns sehr schwer bzw. unmöglich, die Erwartungen zu erfüllen. Solch (überaktive) Kandidaten müssen wir meistens mit leeren Händen heim schicken. Die Chance, dass wir noch Firmen oder Vakanzen kennen, die nicht bereits selber oder durch andere Quellen entdeckt wurden, ist sehr klein.

Dass man sich auf diese Weise häufig selber einen schlechten Dienst erweist, sind sich die meisten nicht bewusst. Wer seine Bewerbung bereits bei einer Firma eingegeben hat und eine Absage erhalten hat, wird bei einer zweiten, evtl. passenderen Vakanz schon mit schlechten Karten starten. Er ist schon registriert, es wird rasch erkannt, dass er schon Absagen erhalten hat.

Wer sich entscheidet, eine neue Stelle zu suchen, sollte sich am Anfang über seine Suchstrategie ein paar Gedanken machen.

- Beraten lassen oder selber suchen?
- Mit einer kleinen spezialisierten Personalberatung oder mit einem der grossen Player zusammen arbeiten?
- Wie viel Aufwand will ich in die Stellensuche stecken?
- Habe ich klare Vorstellungen, was ich suche?
- Kenne ich den Markt, mögliche Firmen etc.

Dies ein paar Fragen, die helfen, den idealen Weg für das Projekt "Stellensuche" zu finden.

Von allem ein bisschen ist in den wenigsten Fällen erfolgreich. Wir auf jeden Fall sind hier meistens keine grosse Hilfe mehr. Erst ein paar Monate später vielleicht wieder.

Gruss
Gabriel Bosson





Montag, 11. August 2008

Der Sommer ist da

Die Sommerferienzeit ist für viele heute zu Ende. Nicht aber der Sommer.

Wir bei p3b werden jeden Montag morgen mit neuen Blumen an unseren Arbeitsplätzen überrascht. Als ich heut morgen ins Büro kam, sah mein Pult so aus (und die Pulte der anderen übrigens auch):


Schön, so begrüsst zu werden. Schön, die Sonne mitten im Büro zu haben. Schön, den Sommer auf dem Pult zu haben.

Sonnige Grüsse
Gabriel Bosson




PS: Wie wurden Sie nach der Ferienrückkehr am Arbeitsplatz begrüsst?

Dienstag, 29. Juli 2008

Saure Gurkenzeit - einmal anders

Die Saure Gurkenzeit hat auch ihr Gutes. Nicht nur aufgebauschte Mitteilungen, nicht nur sich endlos wiederholende Meldungen, nicht nur Skandälchen (Amy im Spital, Amy wieder draussen, Amy wieder drinnen, Amy wieder draussen etc.), nicht nur Elefanten-aus-einer-Mücke-mach-Geschichten.

Nein, ganz schmackhaft kann die Saure Gurke sein. Gespannt? Einfach nachgucken:



Sommerliche Grüsse

Gabriel Bosson

PS: Auf der gleichen Homepage gibts noch einen spannenden Hinweis, der für mich in die Kateogorie Saure-Gurkenzeit passt, nämlich:

Noch 11 Tage bis zur 3. Schweizer Meisterschaft im Kartoffelhandgraben

Freitag, 18. Juli 2008

p3b und die Daltons

Nein, von Gedächtnisschwund keine Spur. An die 4 Jungs erinnern wir uns doch sofort

wenn wir die vielen Jungs in ihren neuen Tenus sehen. Oder?

Nur das kleine weiss/grau-gestreifte Logo ist irgendwie ungewohnt. Gedächtnisschwund? Nein, wir sind neu der Teamsponsor von YB.
Hoppy YB, schiesst Tore, schneller als euer Schatten!
Gruss
Gabriel Bosson

Dienstag, 15. Juli 2008

Tag der Informatik - tolles Angebot für Schulen


Es ist bekannt: Das Image der Informatik ist nicht besonders gut, es fehlen Fachkräfte, die Zahlen an den Hochschulen gehen zurück, etc.etc.etc.

Schon viel wurde darüber geschrieben, auch im Blog habe ich schon berichtet.
Um die Situation in der Informatik zu verbessern, wurde nun ein tolles Angebot für Schulen aufgebaut. Im Zusammenhang mit der Kampagne "informatik08" gibt es am Tag der Informatik (29. August 2008) eine gute Möglichkeit, das Spekturm der Informatik kennen zu lernen und viele Firmen und Angebote live zu erleben.

Für interessierte Schulen übernimmt die Hasler-Stiftung die Reisekosten in den Technopark Zürich.

Folgendes ist auf http://www.informatica08.ch/ zu finden:

*************************************
"Aufruf an Lehrpersonen"
Schenken Sie ihren Schülerinnen und Schülern einen Tag Informatik.
Lernen und erleben der Informatik.
Wir stellen für Ihre Klasse eine spannende Tour zusammen. Melden Sie sich heute noch an und wir informieren Sie über das detaillierte Programm. Sie schenken Ihren Schülerinnen und Schülern einen Tag Informatik (oder einen halben Tag) – wir Ihnen einen Tag Spannung und vergüten Ihnen auch die Reisespesen.
*******************************************

Also: Machen Sie Lehrer und Schüler darauf aufmerksam. Wäre doch schade, wenn dieses Angebot nicht genutzt wird.

Gruss
Gabriel Bosson

Freitag, 4. Juli 2008

p3bunt geht es zu und her

Wir mögen unsere Kunden. Wir mögen auch den Sommer. Und natürlich mögen wir auch die Ferienzeit. Deshalb haben wir uns für dieses Jahr eine besondere Überraschung ausgedacht.
Kreativ, individuell, originell, praktisch, persönlich und mit Sommer und Ferien sollte unser Kundengeschenk zu tun haben.

Also tauschten wir den Compi mit Pinsel und Farbe, unsere Bürokleider mit Shorts und T-Shirts, tauchten ein ins Malatelier und machten aus praktischen Pultunterlagen persönliche Kunstwerke.





Emsiges Treiben, konzentriertes Arbeiten.











"Was passiert schon wieder, wenn ich blau und grün mische?"










Edi van Gogh am Werk.













"Hab ich alles selber gemacht". Sonnen waren mein Spezialgebiet (ist auch das Einzige, das ich kann...)









müde und "abengecheibet".
Aber zufrieden.







Wir hatten Spass an der Aktion und die vielen positiven Reaktionen der Kunden haben uns für die Schweissperlen mehr als entschädigt.

E schöne Summer.

p3b-Team.



Freitag, 20. Juni 2008

p3ass (istentin) - Christine Sidler spielt jetzt mit


seit dem 1. juni 2008 steht mir eine grosse ehre zu: ich darf mich als neue p3b-mitarbeiterin betiteln, genau gesagt als 3. im bunde der p3b-assistentinnen!


als neulingin stelle ich mich kurz vor: ich heisse christine sidler, bin noch ziemlich jung und wohne in der mindestens schönsten stadt des gesamten universums. in meiner freizeit spörtle ich viel, esse gerne fein und geniesse die sonne.


mit meinem einstieg bei p3b und somit in die personalberatung betrete ich neuland – eine herausforderung, die ich nur allzu gerne annehme! bleibt mir lediglich noch zu sagen, dass ich mich auf viele interessante menschen und bereichernde kontakte freue – auf bald!

christine sidler

Zufrieden mit ihrer Berufswahl?

Haben sie es gestern auch gelesen oder gehört? Folgende Pressemitteilung ging durch die Schweiz.

"Fast die Hälfte der Schweizer Beschäftigten ist mit der Berufswahl nicht zufrieden.
Laut einer internationalen Umfrage von Kelly Services hätten 45 Prozent der Schweizer Arbeitnehmenden lieber einen anderen Berufsweg eingeschlagen. Mehr als die Hälfte bedauert, sich nicht weitergebildet zu haben. 64 Prozent finden, dass die Berufsausbildung praxisorientierter sein sollte
."

Mich nimmt natürlich wunder, aus welchen Branchen die (unzufriedenen) Leute stammen.

Wer in der Informatikwelt gross geworden ist, dürfte eigentlich nicht zu den 45% Unzufriedenen gehören. Die Informatik bietet eine so grosse Vielfallt, dass man selten auf ein Abstellgleis gerät und dort nicht mehr rauskommt.

Am meisten hat mich aber erstaunt, dass über 50% der Leute bedauern, dass sie sich nicht weitergebildet haben. Klar, Weiterbildung kostet Geld und Zeit und nicht alle sind jederzeit in der Lage, dies zu investieren.

Wir hören hier auf die Frage "wieso haben Sie sich nicht weitergebildet" häufig Antworten wie

- ich habe/hatte keine Zeit
- es ist/war zu teuer
- der Arbeitgeber hat sich nicht beteiligt
- ich kann/konnte mich nicht entscheiden
- ich will/wollte nicht mehr die Schulbank drücken

Die Gründe haben also zu tun mit Prioritäten (Zeit, Geld), Delegation von Verantwortung (der Arbeitgeber will nicht unterstützen) oder fehlenden Informationen (was passt zu mir, welche Art von Weiterbildung entspricht mir).

Eigentlich alles Gründe, die man selber beinflussen kann. Unzufriedenheit ist hier demnach eigentlich fehl am Platz. Oder?

Gruss.

Gabriel Bosson



Donnerstag, 12. Juni 2008

Freut euch doch!

Nein, ich werde nicht auch noch beginnen, das Spiel und das Resultat von gestern zu kommentieren und nach Entschuldigungen oder sonstigen gescheiten Sätzen zu suchen.
Freuen wir uns doch!

Bern lebt. Die Stadt ist kaum wieder zu erkennen. Tausende von Leute in allen Farben und Nationalitäten schlendern friedlich und ruhig durch die Gassen. Wildfremde Leute umarmen sich, singen mit-, für- und gegeneinander. Ich habe selten so viele lachende und zufriedene Gesichter gesehen wie in den letzten Tagen mitten in der Stadt Bern (gut, einige holländische Gesichter sahen leicht verkatert aus). Was wir bisher nur immer aus Medienberichten kannten, findet hier statt. Jetzt.

Im Bus von Bern nach Wohlen wird in allen Sprachen lauthals diskutiert und gelacht. Italienische Schlachtenbummler zeigen holländischen Fans ihre neu gekauften Schweizer Nati-Teamshirts. Sogar der PTT-Chauffeur macht eine Sonderdurchsage in englischer Sprache und teilt mit, dass die nächste Station der Campingplatz Eyholz sei. Und wünscht dann noch weiterhin tolle Spiele und einen wunderschönen Tag.

Bitte liebe SchweizerInnen und BernerInnen: Bitte verpasst solche Momente nicht und lacht mit, lacht zurück. So schnell wird alles vorbei sein und Bern wird wieder eher grau und sehr ruhig werden. Für die nächsten ca. 100 Jahre.

Staunende Grüsse

Gabriel Bosson

Mittwoch, 4. Juni 2008

Köbi hat Sorgen - wir auch!

Was machen wir jetzt mit den extra für uns produzierten Häberli-p3banini's?

Gute Ideen sind willkommen. Merci.

Donnerstag, 29. Mai 2008

"Brautschau" am Tech in Biel

Am letzten Freitag fand an der Informatik-Fachhochschule in Biel (kurz: am Tech) wieder der "Career Day" für die Studierenden statt. Eine Veranstaltung, welche den Studenten im letzten Studienjahr helfen soll, Firmen (potenzielle Arbeitgeber) kennen zu lernen und Aussagen zum aktuellen IT-Arbeitsmarkt zu kriegen. Die Veranstaltung ist für die Studierenden Pflicht und die Disziplin der Anwesenden hat uns sehr positiv überrascht.
Von 10 Uhr bis 13 Uhr gabs im 5-Minuten-Abstand kurze Referate von über 20 IT-Firmen aus dem Grossraum Bern. Die Studierenden hörten bis zum Schluss sehr aufmerksam zu, applaudierten artig jedem Referenten, waren ruhig und interessiert. Wow. Ähnliche Veranstaltungen an den Unis sind jeweils viel chaotischer.

Natürlich versuchten die Firmen in der sehr kurzen Zeit ein positives Bild von sich zu vermitteln und um die Gunst der Studis zu buhlen. Da wurden ganz coole aber auch stiere Präsentationen gehalten, Filme gezeigt, Projekte vorgestellt, die Firma in den höchsten Tönen gelobt.

Und alle Firmenvertreter sagten:

- wir suchen motivierte engagierte Leute
- bei uns kann man sich entwickeln
- wir suchen dringend Java, C++, .NET, Citrix, Unix, Microsoft, Cisco etc etc. - Leute

Es muss für die vor dem Abschluss stehenden Studierenden ein ziemlich gutes Gefühl sein, in der Aula zu sitzen und zu realisieren, dass zur Zeit eine sehr grosse Nachfrage an Studienabgängern besteht und einem die Welt zu Füssen liegt. Dies war für Studienabgänger auch schon anders, gar nicht so lange her (in diesen Jahren waren in Biel jeweils nicht über 40 sondern nur 7-8 Firmen zu finden!).

Im Anschluss an die Referate konnten sich die Firmen an den "Marktplätzen" den Studis stellen und diskutieren, Fragen beantworten, Interessenten für Interviews suchen, Demos veranstalten. Und natürlich gabs eine grosse Palette von "Give-aways" für die Sammler und Jäger unter den Studierenden. Auch an den Marktständen legten sich die Firmenvertreter ins Zeug und (über-) redeten, redeten, redeten auf die Studis ein.

Fazit der Veranstaltung:
- Ein Informatik-Studium ist eine tolle Sache. Die Auswahl an Stellen ist riesig, die Firmen müssen sich echt etwas einfallen lassen, um an die guten Leute zu kommen.
- Es ist immer wieder faszinierend, die Vielzahl und Vielfältigkeit der IT-Firmen im Raum Bern zu erleben.
- Die Studierenden in Biel sind tatsächlich der Traum aller Arbeitgeber: jung, bestens ausgebildet, motiviert, hungrig auf Berufserfahrung, diszipliniert.
- Die Veranstaltung ist für alle ein Hit. Für die Studenten wie auch für die Firmen.

Wir auf jeden Fall freuen uns schon auf das nächste Jahr und hoffen, dass all die gemachten Versprechungen eingehalten werden.....

Gabriel Bosson und Edi Brandenberger

Donnerstag, 22. Mai 2008

p3b und cps ohne gps unterwegs

Impressionen von unserem Ausflug:



"Wo soll jetzt der Eiffelturm sein?"

"Du hast keine Ahnung, der ist doch nicht in Barcelona".










"Huch, da ist jetzt aber der schiefe Turm von Pisa...."

"Komisch, ist der in Prag?"














"Komm, wir steigen in einen der typischen Münchner Busse".
"Und du meinst, der bringt uns in den Prater?"




"Jetzt reichts! Lass uns heim kehren."
"Ist eh am schönsten."









Donnerstag, 15. Mai 2008

Lücken im Lebenslauf.

Lücken im Lebenslauf seien schlecht. Sagt man.

Alle guten HR-Leute werden beim Studium eines CV's sofort reagieren und Unterbrüche der Arbeitstätigkeit in einem Lebenslauf bemerken. Weltreisen, Stellenlosigkeit, Sabbatical oder andere Unterbrüche fallen auf. Vor allem, wenn sie nicht dokumentiert oder erwähnt werden.

Jetzt hab ich doch grad in einem Buch über das richtige Bewerben folgende Zeilen entdeckt:

".....Ich rate Ihnen, sogenannte Killer-Lebensabschnitte zu beschönigen oder gar zu verheimlichen. Zinken Sie die Karten ein bisschen oder auf Deutsch: Schummeln Sie sie weg. .....".
Ich verzichte hier darauf, die Quelle zu zitieren. Denn ich finde diesen Abschnitt einen ziemlichen Blödsinn. Natürlich ist es nicht optimal, wenn ein Unterbruch beispielsweise mit psychischen Problemen, einem Knastaufenthalt oder ähnlichem verbunden war. Ein Unterbruch infolge Arbeitslosigkeit ist ja mittlerweile kein negativ zu wertender Eintrag mehr. Dies ist in den letzten Jahren sehr vielen passiert und hat häufig überhaupt nichts mit der Qualifikation zu tun.

Ein Eintrag à la "Stellensuche" oder "berufliche Neuorientierung" ist hier sicher passender als eine Lücke.

Wenn der Grund für den Unterbruch tatsächlich nicht besonders gut tönt, dann sollte beispielswiese ein Eintrag à la "Beruflicher Unterbruch, Details gebe ich Ihnen gerne mündlich bekannt" im CV stehen. Meistens kann dann an einem Bewerbungsgespräch mündlich der Hintergrund der Lebenskrise oder der Dummheit erklärt werden und in vielen Fällen ein gewisses Verständnis erreicht werden.

Das Verständnis für Zinken, Schummeln oder Verheimlichen fällt mir auf jeden Fall bedeutend schwerer.
Gruss
Gabriel Bosson

PS: Wer wissen will, woher die Lücke im obigen Dreieck kommt, kann hier nachschauen:

Mittwoch, 7. Mai 2008

p3YB-Gerüchte

Es wird wieder Zeit, ein paar Gerüchte um p3yb zu entkräften bzw. zu kommentieren.

1. Gerücht: YB wird Meister!
Kein Gerücht. Stimmt.

2. Gerücht: Um den Rasen für die Euro zu schonen, fand gestern abend das Spiel nur auf einer Seite des Spielfeldes statt (siehe Bild).
Falsch. YB war einfach stärker und fast immer auf der GC-Seite. Dies ist auch Edi Brandenberger aufgefallen (siehe Bild).

3. Gerücht: YB will zusammen mit p3b die besten p3b-Kandidaten als Panini-Bildchen veröffentlichen und die Kunden dazu bringen, Paninis zu sammeln und einzukleben.
Falsch. Für solche Sachen geben wir unsere Kandidaten nicht her.

4. Gerücht: Die Highlights jedes Heimmatchs von YB können auf der YB-Homepage jeweils noch einmal angeschaut werden.
Stimmt. Hier der Link dazu: http://www.bscyb.ch/yb_stade-tv.htm
Aber es macht nicht immer Freude, dies auch zu tun ....

Und als letztes noch ein Gerücht, welches bereits vor vielen Jahren auftauchte und die Fussballwelt in Staunen brachte: DER BALL IST RUND.

Gruss
Gabriel Bosson



Mittwoch, 30. April 2008

Es lebe die Schweiz (und das Ausland)!



2 gute Nachrichten für die Schweiz waren in den News zu finden und verdienen es, auch hier erwähnt zu werden:
1. Es gibt doch wieder Surfer und Blüttler auf der Lauchernalp! Das "Valais" darf auch wieder "Wallis" heissen. Die Nachteile (siehe Bericht weiter unten) scheinen doch nicht so gravierend zu sein. Ein gut-schweizerischer-Kompromiss nach einem ziemlichen Gschtürm....
2. Die Cervelat ist gerettet: Mit Hilfe des Bundesrates und vielen involvierten Stellen konnte die Staatskrise abgewendet werden. Danke allen Beteiligten. Nun kann ich mich so richtig auf den Sommer freuen.
Es lebe die Schweiz. Lang soll sie leben.
Gruss
Gabriel Bosson

Dienstag, 22. April 2008

Es lebe die Zeitung!

Wieder habe ich eine interessante Umfrage gefunden. Zwar aus Deutschland, die Unterschiede zur Schweiz werden vermutlich aber nicht besonders gross sein. Die Daten stammen aus dem Mediaatlas 2008, ein Kompendium der Zeitschrift personalmagazin, welches jährlich einmal zum Thema Stellenmarkt herausgegeben wird. Der Autor der Umfrage heisst Jürgen Grenz und ist Geschäftsführer der index internet und mediaforschung gmbh in Berlin.

Gefragt wurde nach der sog. Einstellungsquote. "Wie viele Anzeigen führten zur erfolgreichen Stellenbesetzung?" - dies die konkrete Fragestellung.
Und das Resultat war doch ein bisschen überraschend:

51% bei Online-Suche (Internet, Jobbörsen)
70% bei Print-Suche (Zeitungen und Zeitschriften)
Im Klartext: Ein Zeitungsinserat scheint immer noch erfolgreicher zu sein als all die Möglichkeiten auf dem Internet. Gründe dafür sind
- ein Zeitungsinserat spricht auch die passiv Stellensuchenden an
- bessere Übersichtlichkeit durch kleinere Anzeigenmengen (kein stundenlanges Suchen in vielen Internet-Jobbörsen sondern einfach den Stellenanzeiger aufschlagen und fertig)

Innerhalb der Print-Medien sind die Regionalzeitungen die absoluten Spitzenreiter. Ein Stelleninserat in einer regionalen Zeitung wird mit 73% Erfolgsaussichten bewertet. Nicht schlecht, oder?

In Deutschland wurden im 2007 vier mal mehr Online-Inserate geschaltet als Printinserate. 800'000 Inserate Online, 200'000 in Zeitungen. Der Grund dafür sind sicher die Kosten für Zeitungsinserate.

Also; Am erfolgversprechendsten sei immer noch ein (gutes) Stellen-Inserat in der richtigen Regionalzeitung.
Ergänzug unsererseits: Dies ist sicher nicht in jedem Fall so, je nach Stelle machen andere Kanäle viel mehr Sinn und sind erfolgsversprechender. Und häufig gilt: Ein guter Mix macht den Erfolg, eine Kombination aus verschiedenen Rekrutierungskanälen.

Gruss
Gabriel Bosson

Montag, 14. April 2008

So holt man sich gute Leute!

Es kommt immer wieder vor, dass sich ein Top-Kandidat bei uns nach einem neuen Job erkundigt. Meistens ist es kein Problem, dem Kandidaten einige sehr interessante Firmen und Job-Angebote vorzulegen. Gute Leute können auswählen und machen dies auch!

Nach den Erstgesprächen ist der Tenor der Firmenvertreter meistens einhellig: Wir wollen ihn....
Aber eben: Was macht nun den Unterschied aus? Wie kann der Kandidat nun gewonnen werden?
Ein tolles Beispiel einer Firma möchten wir nicht vorenthalten.
Diese Firma hat nach dem ersten Gespräch die Initiative ergriffen und gehandelt. Dem Kandidaten wurde ein Vorschlag für einen Schnuppertag geschickt.
- Kennenlernen der Firma
- Kennenlernen der wichtigsten Mitarbeiter
- Kennenlernen der 2 wichtigsten Projekte
- Gemeinsames Mittagessen mit dem gesamten Team
- Zum Abschluss: Besprechen eines Angebotes inkl. der weiteren Schritte

Der Schnuppertag ging von 9 bis 17 Uhr über die Bühne und am Abend hatte der Kandidat nicht nur einen sehr guten Überblick über die Firma sondern auch einen hervorragenden Eindruck.

"Die wollten mich, die gaben sich unglaubliche Mühe, die haben was zu bieten" - dies Aussagen des Bewerbers nach dem Schnuppertag. Und: Er hat zugesagt!
Die Firma hat zwar einigen Aufwand gehabt, dieser Aufwand wird sich aber auszahlen. Ein Top-motivierter neuer Mitarbeiter ist der Ertrag.

Eine "win-win-win-Situation". Freude herrscht.

Gruss
Gabriel Bosson

Dienstag, 8. April 2008

Auch Socken-Abi-Käufer: Ab in die Ferien!

Nebst den Nichtrauchern habe ich soeben noch eine weitere Kategorie von Leuten gefunden, welche mehr Ferien oder Freizeit haben können oder sollten. Nämlich diejeinigen, welche ein Sockenabi abschliessen. Dies teilte mir grad eine Firma per Mail mit. Hier deren Berechnungen:

".... Wie Sie sehen, verbringt der durchschnittliche Mensch – ohne Socken-Abo – rund 732 Minuten oder 12,2 Stunden pro Jahr mit Socken-Ärger. Nehmen wir eine durchschnittliche Lebenserwartung (Mitteleuropäer, männlich, keine spezielle Risikogruppe) von 79 Jahren, ziehen Sie Ihr aktuelles Alter ab und multiplizieren es mit 12,2 Stunden. Ein 40-jähriger gewinnt statistisch in den noch verbleibenden 39 Jahren so 19,8 Tage."

Und dies alles am 8. April und immer noch kein Scherz. Oder vielleicht doch?

Gruss

Gabriel Bosson

Dienstag, 1. April 2008

Nichtraucher, ab in die Ferien!


Zuerst hab ich mir gedacht: Ein Aprilscherz. Dann aber habe ich den Artikel ein bisschen genauer gelesen und: Er ist ernst gemeint!

In einer seriösen und eigentlich sehr guten Zeitschrift (Personalmagazin 04/08) habe ich in einem Artikel mit dem Titel "Das rauchfreie Unternehmen" folgendes gefunden:

"...Einmal angenommen, ein Raucher verlässt stündlich das Büro, um eine Zigarette zu rauchen und kehrt jedes Mal nach sieben Minuten zurück: Bei einem Acht-Stunden-Arbeitstag macht das 56 Minuten weniger Arbeit für den Raucher. Das ergibt pro Monat 1120 Minuten oder 18.6 Stunden. Aufs Jahr gerechnet: 196 Stunden, also 24.5 Arbeitstage oder knapp fünf Wochen Mehrurlaub für jeden Raucher...."

Ob diese Art von Berechnungen mithelfen, die Diskussion über Rauchen am Arbeitsplatz weiter zu bringen, bezweifle ich. 

Die Berechnung, wie viel Mehrurlaub zum Beispiel ein blasenschwacher Mitarbeiter oder ein Träumer oder ein Mitarbeiter mit Fensterplatz oder ein Vielredner hat, erspare ich euch. 

Manchmal wünschte ich mir, solche Nachrichten wären April-Scherze. 

Gruss
Gabriel Bosson 

Mittwoch, 26. März 2008

Online-Bewerbungen: Bitte beachten!


Die meisten Firmen ziehen inzwischen Bewerbungen in elektronischer Form den aufwändig erstellten Papierdossiers vor. Entweder per E-Mail oder auf speziell dafür eingerichteten elektronischen Bewerbungsformularen werden die CV's und Beilagen erwartet. Auch bei uns kommen die allermeisten Bewerbungen auf elektronischem Weg rein. Wollen Sie alles falsch machen? Dann befolgen Sie die unten aufgeführten Tipps. Misserfolg ist garantiert!
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Unterlagen die Grösse von 10 Mega überschreitet. Nur wer wirklich grosse Datenmengen rumschickt, muss ein gewichtiger Kandidat sein.
  • Legen Sie wirklich alle Zertifikate, Bestätigungen und Ausweise bei. Auch das vor 25 Jahren gemachte Erste-Hilfe-Diplom sowie die 28 Bestätigungen der jährlich sich wiederholenden Hundedressurprüfung sowie sämtliche Jungschützen- und Pfadfinderauszeichnungen gehören dazu. Dabei ist wichtig, dass alle 48 Zertifikate als einzelne Dokumente geschickt werden.
  • Mailen Sie Ihre Bewerbung wenn möglich an alle veröffentlichten Stellenausschreibungen. Ob die Anforderungen der Firmen auch erfüllt werden (auch die Muss-Anforderungen) werden die Firmen dann schon selber rausfinden.
  • Lassen Sie ihren Lebenslauf höchstens mit dem automatischen Rechtschreibeprogramm überprüfen. Lesen Sie die Bewerbung auf keinen Fall ein zweites Mal durch.
  • Schicken Sie die Dokumente wenn möglich in einem exotischen Dateiformat welches eine längere Recherche auf dem Internet mit anschliessendem Download von Freeware verlangt.
  • Ein Foto mindestens in A4-Grösse und einer Auflösung von 1800x4800 gehört natürlich auch dazu. Beliebt sind Strandfotos oder Schnappschüsse mit Freund/Freundin und Bierglas.
  • Wenn ein Motivationsschreiben verlangt wird (wie langweilig und veraltet!), schreiben Sie halt einen Satz zu Ihrer Motivation (Bsp.: "Die Stelle interessiert mich.") dazu. Vermeiden Sie es, dabei Bezug zur Firma oder zur Vakanz zu nehmen.
  • Geben Sie bei den Sprachkenntnissen immer "verhandlungssicher" an. Dies bedeutet zum Beispiel, dass Sie problemlos zwei Leuten, die in einer fremden Sprache verhandeln, zuhören können. Stundenlang, ohne dabei ein Wort zu verstehen.

Nur unter Berücksichtigung dieser Tipps wird Ihre Bewerbung entsprechend gewürdigt und erfolglos sein. Viel Glück und Erfolg!

Gabriel Bosson


PS: Die oben aufgeführten Punkte sind übrigens nicht unserer Fantasie entsprungen....



Sonntag, 16. März 2008

Wo sind sie geblieben?

Schon gehört? Es herrsche Informatikermangel und der Ruf der Branche sei schlecht:
Um diese Missstände zu beheben wurde 2008 zum Jahr der Informatik ernannt! Schon bemerkt?

Nebst einigen kurzen Auftritten von Politikern und Leuten aus der Branche tauchen immer wieder Artikel auf, welche auf diese Tatsachen aufmerksam machen. Der Ruf der IT-Branche habe stark gelitten, die Machenschaften einiger IT-Firmen der letzten Jahre vertreibe die jungen Nachwuchsleute, viele Arbeiten würden nach Indien ausgelagert oder durch qualifizierte und motivierte Leute vor allem aus Deutschland übernommen.
Vermutlich stimmt dies alles ein bisschen. Scheinbar haben die Hype-Jahre und der anschliessende Zusammenbruch mit Entlassungen, Auslagerungen und anderen hässlichen Massnahmen ihre Spuren hinterlassen. Inzwischen ist die Lage bereits ziemlich besorgniserregend. Es fehlen Fachleute an allen Ecken und Enden.

Richtig dramatisch wird es aber erst, wenn die Zahlen der Neueinsteiger in die IT betrachtet wird.
Ein richtiger Zusammenbruch der Studienanfängerzahlen ist zu verzeichnen. Verglichen mit 2001 sind es an ETHs und Unis 60% weniger, an Fachhochschulen fast 30%. Dies wird erst in einigen Jahren seine Wirkung zeigen. Die IT-Pioniergeneration wird dann mit all den wertvollen Erfahrungen in der verdienten Pension sein und durch die fehlenden Studienabgänger wird wohl der Mangel an Informatikern noch gravierende Auswirkungen haben.


Wie schon vor einigen Jahren werden dann junge Informatiker heiss umworben werden. Die Lohnspirale wird immer schneller drehen und die Fluktuation wird bedingt durch Abwerbung und "Rosinenpicken" wieder in ungeahnte Höhen steigen.


Nach all dem Jammern sollten nun aber Lösungen folgen. Genau dies hat ein Pionier der IT geboten. Carl August Zehner, Professor für Informatik an der ETH Zürich hat anlässlich der Medienkonferenz zur Lancierung des Informatikjahres 2008 einen hervorragenden Artikel geschrieben. Seine Lösungsansätze haben viel mit Öffentlichkeitsarbeit und Ausbildung zu tun. Und zwar nicht erst im Studium sondern schon in der Volks- und Mittelschule. So hätten beispielsweise die Gymnasien die Entwicklung in der Informatikausbildung ziemlich verschlafen. Die IT-Anwenderausbildung habe sich inzwischen in die Primar- und Sekundarschule oder ins Private verschoben, die Gymnasien böten bestenfalls freiwillige Kurse für Word, Excel oder ähnliches an. Ein echtes Fach Informatik fehle an den meisten Mittelschulen/Gymnasien nach wie vor. Dieser Missstand müsse schnell behoben werden.

Natürlich sind nicht nur die Schulen schuld, dies wäre wohl ein bisschen zu einfach. Wer die hervorragende Analyse und die Vorschläge von Prof. Zehnder lesen möchte, kann hier mehr finden:


http://www.informatica08.ch/presse/MM_Die%20dramatische%20Erosion%20der%20Informatikausbildung%20in%20der


Auf www.informatica08.ch ist übrigens noch mehr zum Jahr der Informatik zu finden.
Die Auswirkungen des Informatikermangels hat Professor Zehnder in seiner Zusammenfassung am Schluss seines Artikels beschrieben (Originalzitat):
" 6. Zusammenfassung
Der Fachbereich Informatik ist heute in der Schweiz ein grosser, aber kaum als solcher wahrgenommener Wirtschaftssektor, der jedoch eine zentrale Infrastruktur für fast alle anderen
wirtschaftlichen Tätigkeiten im sekundären und im tertiären Sektor unseres Landes bildet.
Dieser junge Fachbereich hat sich erst in den letzten Jahrzehnten zu dieser Bedeutung entwickelt.
Daher sind Missverständnisse in der öffentlichen Wahrnehmung und Defizite in Teilbereichen,
namentlich in der Ausbildung, verständlich.
Diese Missverständnisse und Defizite will das "Jahr der Informatik 2008" ausräumen helfen.
Gleichzeitig sollen die Stellung der Informatik im schweizerischen Schul- und Bildungswesen
verstärkt und der Nachwuchs für Informatikberufe gefördert werden, namentlich auch bei
jungen Frauen. All diese Massnahmen fördern direkt und indirekt die Stellung der Schweiz in
der Spitzengruppe der Industrieländer auf dem weiteren Weg zur Informationsgesellschaft.
Die Schweiz hat dabei eine gute Ausgangslage und setzt schon heute jedes Jahr zweistellige
Milliardensummen für Informatikleistungen ein. Diese gute Position im globalen Wettbewerb
ist aber gefährdet, wenn es uns nicht gelingt, in unseren Schulen das Fach Informatik besser
zu verankern und vermehrt gute junge Leute für Informatikberufe zu gewinnen. Dazu sind
nicht neue Staatsbeiträge nötig, sondern eine Fokussierung, Priorisierung und nachhaltige
Umsetzung der gemeinsamen Anstrengungen in Richtung Zukunft."

Dem gibt es nicht mehr hinzuzufügen!
Gruss
Gabriel Bosson

Freitag, 14. März 2008

Wir haben ihn gefunden!

Der Kreis derjenigen, welche überzeugt sind, dass das Beste an den Schoggi-Osterhasen die Ohren sind, wird immer grösser. Nur noch wenige (...fast hätte ich geschrieben: "Banausen") sind der Meinung, es bestehe kein Unterschied zwischen den Ohren und dem Rest des Hasen. Schokoladenqualitätstechnisch meine ich.

Hier deshalb für alle "Connaiseurs" unter uns ein Bild des p3b-Hasen. Ihn haben wir extra für uns herstellen lassen, sind aber überzeugt, dass der Markt unsere Kreation sofort kopieren und lancieren wird. Ein Grosserfolg ist garantiert.
Wir wünschen allen einen guten Start in die Osterwoche.

Mmmmmh. Gabriel Bosson



Montag, 10. März 2008

p3yb - keine Gerüchte bitte.


Nein, die Häberlis sind wir nicht. Das hab ich schon gestern klar gemacht. Aber es gibt noch mehr Gerüchte, die ich entschärfen möchte. Bevor sie auftreten.

Gerücht Nr. 1: p3b diversifiziert und steigt in die Fussball-Spielervermittlung ein.
nein, wir bleiben bei unseren Leisten. IT ist unsere Welt, und sonst gar nichts.

Gerücht Nr. 2: p3b wird auch noch den SCB unterstützen.
unklar, wir warten noch auf das Resultat vom Dienstag abend. (sorry, ich bin halt Freiburger)

Gerücht Nr. 3: Kuno Lauener spielt am Firmenfest von p3b.
vielleicht, eine Mehrheit der Belegschaft ist auf jeden Fall dafür.

Gerücht Nr. 4: YB wird Schweizer Meister 2008.
jawohl, das stimmt.

Wer weitere Gerüchte hört, soll sich einfach melden. Wir sorgen auf jeden Fall für Klarheit.

Gruss
Gabriel Bosson



p3yb - Schon gesehen?

Waren Sie gestern zufällig auch im Wankorf? Haben Sie auch Freude am Spiel und am Resultat gehabt? Dann haben Sie "es" auch gesehen? Nein? Schade.

p3b war auch präsent! Jawohl, wir machen Werbung für YB (und ein bisschen auch für uns....). Wer es nicht glaubt, kann hier nachschauen:


Nebst dem p3b-Logo gibts hier noch eine Analyse und alle Highlights des Spiels zu sehen. Nach jedem Heimspiel.
Hopp YB!
PS: Um allen Gerüchten entgegen zu wirken: Wir sind nicht auch noch die Häberlis....

Donnerstag, 28. Februar 2008

Heimarbeit? Ja, gerne.

Jawohl, es gibt wieder einmal eine Studie zu kommentieren. Dieses Mal mit dem Titel: "Flexible Working 2007". Gefragt hat die Firma (Achtung, jetzt wird's lang): Johnson Controls Global Work Place Solutions (http://www.johnsoncontrols.de/).

Herausgefunden wurde, dass immer mehr Menschen ihre Arbeitsleistung regelmässig an verschiedenen Orten erbringen. Im Büro, daheim, unterwegs, beim Kunden, wo-es-sonst-noch-Sinn-macht. Über 60% der 200 befragten Studienteilnehmer verbringen ihre Arbeitszeit also nicht mehr nur an einem Ort. Im Klartext: "Homework" ist mehrheitsfähig.

Interessant ist die grosse Zunahme im Vergleich zum Vorjahr. Innerhalb eines Jahres haben 20% der Arbeitnehmenden zusätzlich die Möglichkeit von "Homework" erhalten und nutzen sie auch.
Tatsächlich hören auch wir zunehmend von Firmen und Kandidaten, welche über flexible Arbeitsplatzmodelle berichten. Was vor einigen Jahren noch als sehr fortschrittlich galt, hat sich scheinbar etabliert, gehört jetzt zum guten Ton. Vor einigen Wochen haben wir sogar von einer Firma gehört, bei welcher jeder Arbeitnehmende einen Tag pro Woche auswärts verbringen MUSS.


Diese Entwicklung ist sicher ein gutes Zeichen, was das Vertrauen angeht. Nur für Kontrollfreaks sind solche Modelle meistens ein Graus. Wer solche Möglichkeiten anbietet, muss damit rechnen, dass die Mitarbeitenden nicht einfach von Acht bis Fünf (Nine to Five heisst es nur in Amerika...) daheim am Pult sitzen und arbeiten sondern die Flexibilität viel weiter geht. Die Arbeitsstunden verteilen sich dann halt möglicherweise auch auf frühen Morgen, späten Abend und Wochenenden. Individuell halt.

Noch ein Trost für alle Skeptiker: Mit Vertrauen umgehen kann gelernt werden und der Missbrauch ist mit grosser Sicherheit nicht grösser als mit herkömmlichen Arbeitszeitmodellen. Ob ein Arbeitnehmer im Büro seine Stunden "absitzt", surft, private Angelegenheiten erledigt - oder ob er dies daheim macht, ist nämlich kein grosser Unterschied.
Wo immer Sie gerade arbeiten, wir wünschen Ihnen einen erfreulichen, produktiven Tag.



Gruss
Gabriel Bosson

PS: Dieser Beitrag ist ebenfalls in Heimarbeit entstanden.

Mittwoch, 27. Februar 2008

Werbung für einen Blog

Jawohl, ich mache Werbung für einen Blog. Nicht für den p3blog natürlich.

Aber alle, die BernerInnen sind oder sonst an Bern interessiert sind oder an spannender geschichtshistorischpolitischsozialgesellschaftliterarischen Beiträgen sollen sich doch einfach mal reinklicken:

http://www.stadtwanderer.net/blog/

Aber bitte nicht vergessen, von Zeit zu Zeit auch wieder bei uns reinzuklicken......

Danke.
Gabriel Bosson

Freitag, 15. Februar 2008

Valais: Jetzt geh ich selber nachschauen




Ob die Markengeschichte im Wallis bereits funktioniert (siehe Bericht weiter unten), will ich jetzt selber vor Ort recherchieren. Ich bin gespannt, ob tatsächlich keine barfüssigen Surfer und Schnorchler auf der Lauchernalp zu finden gibt. In einer Woche weiss ich mehr, jetzt gibts erst mal eine kleine Sendepause.

Ski ahoi. Gabriel Bosson

Mittwoch, 13. Februar 2008

Geschichte eines Bewerbers - Ausbildung

Mister Y arbeitet seit ca. 5 Jahren in der Informatik.
Kaufmännische Grundausbildung, anschliessend in die Informatik gerutscht. Zuerst Support und Dokumentation, dann immer mehr auch im Selbststudium bzw. "on-the-job" erste Ansätze von Programmierung und Datenbank-Mutationen. Wie es halt so geht.

Seit einem Jahr ist er nun in der internen Informatik eines kleineren Produktionsbetriebes. Mädchen pardon Bübchen für Alles. Er betreut die interne Informatik, ist Schnittstelle zu den externen IT-Speziallisten, kann Produkte- und Softwareevaluationen machen, Anforderungen schreiben etc. etc. Sehr breit einsetzbar, ein Generalist eben. Genau so wie ihn die Firma braucht.


Um aber weiter zu kommen, mehr selber machen zu können, fehlen ihm immer wieder theoretische Kenntnisse, sprich die fehlende IT-Ausbildung. Dies sieht Mister Y selber und hat sich auch bereits um passende Ausbildungsmöglichkeiten bemüht.

Und nun geht Mister Y also zu seinem Chef und fragt, ob die Firma eine Weiterbildung unterstützen würde.

Ja, selbstverständlich würde man einen Kurs unterstützen, es gäbe doch da so tägige Kurse....
Nein, eine grössere Ausbildung liege nicht drin und sei auch nicht sinnvoll....


Also hat Mister Y begonnen, sich nach einem neuen Job umsehen wo ihm ermöglicht wird, seine praktischen Erfahrungen auch mit einer fundierten Ausbildung aufzubessern. Seine Firma wird einen sehr motivierten und fähigen Mitarbeiter verlieren, nicht den ersten übrigens. Die Weiterbildung kostet Fr. 8'000 und Mister Y würde einen Teil natürlich auch selber bezahlen. Ob sich das Kostendenken und die Einstellung für den Arbeitgeber hier mittelfristig auszahlt, darf wohl bestritten werden. Schade.




Gruss Gabriel Bosson

Mittwoch, 6. Februar 2008

Gründe für Stellenwechsel

Wieder eine neue Umfrage zum Thema Stellensuche bzw. -wechsel. Diesmal von der Firma Watson Wyatt Hiessmann in ihrer "Global-Strategic-Rewards-Studie 2007/2008" (puh, was für ein Name!).


Welches sind die wichtigsten Kritierien bei der Suche nach einem neuen Arbeitgeber, einer neuen Stelle? Zuerst haben die Befrager die Arbeitgeber gefragt. Hier die Rangliste:

1. Karrierechance
2. Reputation der Unternehmung
3. Gehalt

Und nun die Rangliste der Arbeitnehmer:


1. Die Arbeit selbst
2. Arbeitsplatzsicherheit
3. Gehalt


Auch sehr interessante Unterschiede gibt es auf die Frage "bleiben oder gehen". Die Arbeitgeberseite nannte als die wichtigsten Kündigungsgründe ihrer MitarbeiterInnen:

1. Karrierechancen

2. Beförderungschancen
3. Gehalt

Leicht andere Gründe und Reihenfolge wurden von den Mitarbeitenden selber genannt:

1. Stressniveau

2. Gehalt
3. Beförderungschancen



Karriere und Beförderungsmöglichkeiten scheinen also für die Arbeitnehmer bei der Auswahl der Stelle/Firma aber auch bei der Mitarbeiterbindung nicht zuoberst zu stehen. Spannende Arbeit, nicht zuviel Stress und Sicherheit sind wichtiger. Und genau dies ist natürlich für die im harten Konkurrenzkampf stehenden Unternehmen immer schwieriger anzubieten.

Die ganze Studie kann telefonisch verlangt werden (0049 611 79 41 76), oder aber nach einer Registrierungsprozedur auch runtergeladen werden (http://www.watsonwyatt.com/europe/research/resrender.asp?id=2007-EU-0407&page=1)

Was lernen wir daraus? Die einzige Übereinstimmung zwischen Arbeitgeber und -nehmer betrifft das Gehalt! Ist es wirklich so einfach? Wohl eher nicht, auch hier müsste nun wohl im Detail gewühlt werden und die ganze Geschichte differenziert betrachtet werden. Warten wir die nächste Umfrage ab, vielleicht werden wir dann schlauer.

Gruss


Gabriel Bosson

Donnerstag, 31. Januar 2008

Wie steht's mit den Vorsätzen?

Vor genau einem Monat haben sich sicher einige von uns Vorsätze für das neue Jahr gemacht. Einige können sich vielleicht sogar noch an die Vorsätze erinnern (... stimmt, da war doch noch was....).
Einige werden sich vielleicht auch erinnern, so um den 10. Januar , sicher aber dann ab dem 15. Januar ein bisschen nachlässiger geworden zu sein. Und so spätestens gegen den 20.1. werden sich viele von den diesjährigen Vorsätzen verabschiedet haben. Bis zum nächsten Jahr. Same procedure as every year.

Ausser diejenigen, welche dem Tipp im Blogeintrag vom 2. Januar folgten und sich unter http://www.positivechange.ch/ eingetragen haben. Wer dort mitgemacht hat, der kann nach 30 Tagen möglicherweise von Erfolgen berichten.

"Alles eingehalten! "
"Ziel erreicht! "
"War überhaupt nicht schwer! "
"Wenn ich das früher gekannt hätte! "

Stimmts? Tja, vielleicht waren die Vorsätze ein kleines bisschen unrealistisch, die gesteckten Ziele ein wenig zu ehrgeizig. Aber: 30 Tage später kann ich mich noch an meine Vorsätze erinnern (dafür haben die täglichen Mailaufforderungen gesorgt!) und habe zumindest Teilerfolge erreicht.

Ich mache auf jeden Fall weiter? Wer noch?

Gruss
Gabriel Bosson

Dienstag, 29. Januar 2008

Halten Sie Ihre Informatiker "artgerecht"?


Die Frage ist durchaus ernst gemeint. Gunter Dueck, Professor für Mathematik, Chief-Technologist bei IBM und Autor von Büchern über Menschen und ihr Denken hat sie in einem Artikel im "Personalmagazin" diskutiert. Es sei ein Blödsinn, denkende Menschen wie bsp. Informatiker und Mathematiker in Grossraumbüros arbeiten zu lassen. Dies seien Ideen von Managern und deren Denken funktioniere eben völlig anders.

Konzentriertes programmieren, forschen, konstruieren oder schreiben verlange im Gehirn Theta- oder Alphawellen. Absolute Ruhe sei hier eine Bedingung.

Manager, welche den ganzen Tag vor allem in Sitzungen reden oder verhandeln, bräuchten jedoch "nur" Beta-Wellen. Verheerend sei es dann, davon auszugehen, dass alle Mitarbeiter genau gleich ticken würden und deshalb z.B. ein Grossraumbüro für alle eine optimale Arbeitssituation biete.

Also liebe Manager von IT-Professionals: Halten Sie Ihre Informatiker "artgerecht"? Vielleicht könnte man sie ganz einfach mal fragen. Mit einer kleinen Mitarbeiterbefragung zum Beispiel. Aber bitte nur befragen, wenn auch die Bereitschaft da ist, anschliessend Änderungen einzuleiten.

Übrigens scheint Professor Dueck mit den "Beta-Wellen-Stress-Managern" ein bisschen auf Kriegsfuss zu stehen.
Müsterchen gefällig? Zitat:
"... dass IT-Professionals aus Sicht der Manager heute höchste Fachkompetenz brauchen, aber auch Managementtalent und Projektleiterqualitäten sowie Branchen-Know-how und Empathie, während – Tusch! – die Manager selbst nur managen."
Wer Lust auf den ganzen Artikel hat:

Und hier noch sie Homepage von Gunter Dueck:

Gut Denk!

Gabriel Bosson


Donnerstag, 24. Januar 2008

3. HR-Forum Bern - Eine Zusammenfassung

Gestern Abend fand im Kursaal zu Bern die 3. Ausführung des HR-Forums statt. Diese Veranstaltung wird durch die Firma Meichle+Partner AG sowie die Wirtschaftsförderung Region Bern organisiert. Eigentlich eine Erfolgsstory. Der Kursaal war voll, alles HR- und Führungsleute aus Bern. Das Thema der Veranstaltung war: "Mitarbeitende: Kostenfaktor oder Unternehmenswert?". Spannende Frage, oder?


Zuerst zu den Highlights:

- Der Vortrag von Prof. Dr. Michael Beckmann von der Uni Basel war spannend, leider viel zu kurz und deshalb oberflächlich. Er hätte wohl ein bisschen mehr Zeit verdient.
- Die Einlagen des Berner Journalisten und Satirikers Heinz Däpp waren ein Hit. Humorvoll, feinfühlig, sprachliche Höchstleistung.
- Und für viele wohl das Wichtigste: Das Apéro war hervorragend und wer gerne "smalltallked" und "networked" kam voll auf die Rechnung (sehen und gesehen werden...).


Eher zu den Lowlights gehörte das Panelgespräch mit 2 Arbeitgebervertretern und 2 Arbeitnehmervertretern sprich Gewerkschaftern. Alle waren so lieb und ich hatte manchmal das Gefühl, die beiden Seiten sprechen nicht vom selben Thema. Und dies obwohl Ueli Schmetzer nach bester Kassensturz-Manier zu provozieren versuchte, pointierte Aussagen zum Besten gab und immer konkrete Aussagen von den Teilnehmern verlangte. Meistens vergebens.

Hier einige Aussagen von gestern Abend, welche bei mir haften geblieben sind.

- Die Schweiz ist ein Hochlohnland, kein Zweifel. Betrachtet man aber auch die Produktivität der schweizerischen Arbeitskräfte, wird die Lohndifferenz mehr als kompensiert und wir stehen im internationalen Vergleich sehr gut da. Die Schweiz ist also trotz hohen Löhnen konkurrenzfähig.

- Die exorbitanten Top-Managerlöhne entsprechen ziemlich genau der Entwicklung der Börsenkurse der Unternehmen. Die Steigerung der Top-Manager-Löhne ist unter diesem Gesichtspunkt also eigentlich gerechtfertigt.

- Leider haben die "normalen" Arbeitnehmenden weniger profitiert. Die Kurve der Lohnerhöhungen verläuft hier sehr sehr flach. Obwohl die Mitarbeitenden doch das höchste Gut, das Kapital, das Wichtigste sind.

- Ein Mitarbeiter in einem tieferen Lohnsegment der UBS, CS oder Novartis muss ungefähr 300 bis 400 Jahre arbeiten, um ein Jahresgehalt ihres CEO's zu erreichen. Diese Differenz dürfe nicht mehr grösser werden(!).


Fazit: Ob die Mitarbeitenden nun ein Kostenfaktor oder Unternehmenswert sind, weiss ich immer noch nicht. Am Schluss waren sich einfach alle einig: Sie sind beides.
Franz Hohler's Lied "si alli so nätt" hätte wunderbar als Abschluss gepasst.

Gabriel Bosson