Mittwoch, 7. Juli 2010

Das F-Wort

Ja, ich sage es jetzt deutsch und deutlich, das F-Wort.

FERIEN!

Nicht nur unsere Kunden
Nicht nur unsere Kandidaten
Nicht nur die Schweizer Nati
Nein, auch bei uns sind in den nächsten Wochen Ferien angesagt.

Und auch der Blog wird in den nächsten Wochen ein bisschen weniger häufig gefüllt. Dafür ab August wieder umso mehr.

Der Beitrag über unseren Workshop (siehe unten) im 10-vor-10 wird in den nächsten Tagen gesendet. Wer ihn also auf keinen Fall verpassen will, muss täglich einmal 10-vor-10 schauen. Sobald wir das Datum kennen, werden wir dies natürlich hier publizieren. Auch in den Ferien.

Allen einen weiterhin tollen Sommer und gute Erholung.
p3b-Team



PS: Die einzigen, die keine Ferien haben, sind die YB-Spieler. Ist auch gut so, denn nächstes Jahr werden die Meister und wir glücklich. Dann brauchen wir keine Ferien mehr. Jawoll.

Montag, 21. Juni 2010

Arbeitszeugnisse abschaffen?


Genau das schlägt ein "Experte" vor. In der neuesten Ausgabe des "Personalmagazins" erläutert ein Personalberater aus Deutschland, dass die Erstellung von Arbeitszeugnissen aufwändig sei, jede Formulierung könne am Gericht eingklagt werden, Arbeitzeugnisse hätten dadurch keine Aussagekraft mehr und könnten deshalb ruhig abgeschafft werden. Dass er dabei erwähnt, dass Arbeitszeugnisse nur in Deutschland üblich seien, sei ihm grösszügigerweise verziehen (die meinen ja zum Beispiel auch, Ricola sei ein Deutsches Produkt).

Interessant ist seine Antwort auf die Frage nach Alternativen: Anstelle von Arbeitszeugnissen sollten neutrale Tätigkeitsbeschreibungen gemacht werden. Diese müssten sehr sorgfällig erstellt und chronologisch darstellen, welchen Verantwortungszuwachs es im Verlauf der Monate und Jahre gab. Eine "Versachlichung der Papiere", wie er es nennt.

Da die meisten grossen Unternehmen mit IT-gestützter Personalverwaltung arbeiten würdenn, könnten diese es sicher problemlos einrichten, detaillierte Tätigkeitsbeschreibungen zeitnah zu erstellen...

Da aber Sachlichkeit alleine nicht ausreicht, sollten alle Arbeitnehmenden Empfehlungsschreiben verlangen können.

Und wo bitte schön soll nun die Einsparung sein? Die genaue Protokollierung ist nicht ohne und ein persönliches Empfehlungsschreiben zu formulieren ist wohl noch schwieriger als die Erstellung eines Zeugnisses. Also wohl eher mehr Aufwand als weniger.

Und ich bezweifle keine Sekunde, dass diese sachlichen Papiere und die Empfehlungsschreiben blitzschnell auch den Weg vor's Gericht finden würden.

Nein. Ich bleibe hier traditionell. Der Vorschlag des Herrn Experten ist praxisfern und nicht umsetzbar. An Arbeitszeugnisse haben wir uns gewöhnt und wie diese gelesen werden, wissen die meisten mittlerweile auch einigermassen. Wenn nicht, siehe unter PS.

Arbeitszeugnisse sind zu meiner vollsten Zufriedenheit.
Gruss

Gabriel Bosson


PS in eigener Sache: p3b hat auch was Arbeitszeugnisse, etwas zu bieten.
http://www.p3b.ch/cms/upload/p3b_Flyer_Workshop_Arbeitszeugnis.pdf

Das nächste Mal am 16.9.10
Wär het's erfunde? Wär?
peeeedrüüüübeeee

Dienstag, 15. Juni 2010

p3b bei SF DRS


Was macht denn da Edi Brandenberger mit dem Schweizer Fernsehen?
Wird er Nachfolger von Günter Netzer und hilft bei der Analyse der WM-Spiele?
Ist p3b in einen Skandal verwickelt und er muss Red und Antwort stehen?
Kandidiert er für den Bundesrat?

Die Gerüchteküche brodelt.

Auflösung folgt in den nächsten Tagen irgendwann um 10 vor 10.




Mittwoch, 9. Juni 2010

Die besten Kandidaten der Welt


Wir haben die besten Kandidaten der Welt. Soeben wurden wir mit diesem Prachtsstrauss überrascht. Als Dank für unsere Beratung. Das macht Freude.
Herzlichen Dank, lieber C.S. aus B.

Freitag, 21. Mai 2010

Der Käse ist da.

Vor einigen Monaten waren wir mit dem ganzen Team im Emmental. Und was macht man da wohl? Käse natürlich, ich habe davon berichtet. Nun durften wir das Prachstexemplar abholen, schön in Stücke geschnitten und verpackt. Für alle ein grosses Stück.

Unter kundiger Leitung der Käsefachverantwortlichen der p3b haben wir promt eine Degustation durchgeführt. Und waren begeistert. Von der Käserinde nicht, die gab sonderbare Gerüche von sich, vom Käse selber aber schon. Natürlich bleibt das Rezept ein Geheimnis. Hier sind wir wie die Appenzeller. Verschwiegen ohne Ende. Wir schweigen und geniessen....
KIGUGEGL.
Gabriel Bosson

Mittwoch, 19. Mai 2010

Als die Welt noch in Ordnung war

Sonntag, 16.5.10: Schöne YB-Choreo, tolle Stimmung, p3b präsentiert die Mannschaft. Die Welt ist (für uns YB-Fans schön).
2 Stunden später: Die Welt ist schön, für YB-Fans einfach ein bisschen weniger.

Mittwoch, 5. Mai 2010

p3b ist besser als Ricardo und ebay

Nicht Ricardo. Nicht ebay. Nicht Grau- oder Schwarzmarkt.
Nein: p3b heisst das Zauberwort.
Wir verlosen nämlich noch 4 Tickets für die Finalissima zwischen YB und Basel im Stade de Suisse. Teilnehmen dürfen alle ehemaligen Kandidaten von uns.


Tja, p3b-Kandidat sollte man sein.....
Hopp YB.
Gabriel Bosson

Samstag, 1. Mai 2010

Web-Recherche im HR-Umfeld


Heute im Stellenmarkt zu lesen (drauf klicken, Artikel erscheint dann grösser):

Und so sieht die Ausschreibung für den Workshop aus:

Mittwoch, 28. April 2010

Originelle Bewerbung


Bewerbungen auf CD

Bewerbungen auf Memory-Stick

Bewerbungen auf Memory-Card

Bewerbungen auf Homepage

Bewerbungen in allen Farben

Bewerbungen mit vielen Fotos


Alles schon dagewesen, all das haben wir schon erhalten. Wer sich zum Ziel setzt, mit seiner Bewerbung aufzufallen und etwas ganz besonders Originelles zu bieten, dem sei nun hier geholfen:




Anschauen. Spühlen!


Gruss

Gabriel Bosson


Donnerstag, 22. April 2010

Passt gut.

Kaum habe ich den moneyhouse Blogeintrag fertig geschrieben, fällt mir ein Artikel in den Schoss bzw. auf den Bildschirm, der sehr gut dazu passt:
http://www.derbund.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Bonus-des-ExChefs-reisst-Loch-in-die-Kasse-von-Swissmetal/story/26557316

Lassen Sie sich vor allem die Passagen zum Bonus weiter unten im Artikel auf der Zunge vergehen. Überschrift: 1,4 Millionen Franken für 5 Monate.

Und: Moneyhouse sei Dank habe ich auch rausgefunden, wo der Herr wohnt: Zürich.


Kennen Sie "moneyhouse"?


Nicht? Also das ist "moneyhouse": http://www.moneyhouse.ch/ueber_uns.htm (tönt aber furchtbar, ich habe euch gewarnt....

Die Leute von "moneyhouse" überraschen die Abonnenten des "wöchentlichen Newsletters" jeweils wöchentlich (ist irgendwie logisch) mit News (schon wieder logisch) in Form eines "letters" (so ein Zufall, tönt auch logisch). Grundlagen der Beiträge bieten die Einträge des Schweizerischen Handelsregisters.

Heute stand da drin, dass zum Beispiel die Firma ACE Ltd. in Zürich am 18.7.2008 gegründet wurde mit einem Gründungskapital von Fr. 11'311'110'325 (also 11 Milliarden). Nicht schlecht für den Anfang, oder?

Oder dass es eine Firma gibt oder besser gab, die 7 Tage nach der Gründung bereits wieder gelöscht wurde. Ist übrigens nicht die gleiche Firma wie oben.

Oder dass jeden Tag in der Schweiz 20 Firmen Konkurs anmelden. Dafür jeden Tag 150 Firmen neu gegründet werden. Wenn ich das hoch rechne, wächst die Anzahl Firmen in der Schwei jährlich um 26'000 neue Firmen an. In spätestens 270 Jahren also wird es mehr Firmen als Einwohner in der Schweiz geben. Auch dies wird vermutlich dann eine Nachricht im "weekly Neuigkeiten Blatt" von "moneyhouse" wert sein.

Auch für Heiratswillige auf der Suche nach einer guten Partie gibt es interessante Informationen auf der Homepage zu lesen. Die meisten Manager von Top-Firmen (was auch fast immer heisst, dass die sehr wohlhabend sind. Egal, ob die Firma erfolgreich ist oder nicht), wohnen in Zürich, gefolgt von Genf und Basel. Danach folgen Wollerau und Freienbach, zwei eher kleineren Dörfern.
Vorher dort eine Wohnung zu suchen, ist aber keine gute Idee, der Preis für eine 4-5 Zimmer Wohnung in Wollerau zum Beispiel soll Fr. 1'600'000 betragen. Also Heiratswillige: Bitte Reihenfolge beachten. Zuerst reichen Manager angeln, dann Wohnung kaufen!

Wer mehr von den wunderbaren Daten und Informationen will, kann das alle 7 Tage erscheinende Informations-Mail selber abonnieren.

Gruss
Gabriel Bosson, wohnhaft nicht in Wollerau oder Freienbach.

Donnerstag, 8. April 2010

Bewerbungsgespräch: So nicht.

Der Blog-Winterschlaf ist vorbei, wird Zeit, wieder zu berichten.


Los geht es mit einer Umfrage, die ich gefunden habe. Dieses Mal wurde nach den dümmsten/häufigsten/komischsten/stirnrunzelnverursachensten Fehlern bei Bewerbungsgesprächen gefragt. 2700 Personalmanager wurden von "Careerbuilder.de" über ihre Erfahrungen mit Bewerbern befragt.


Hier die 5 häufigsten Fehler von Kandidaten:
  • Unangemessene Kleidung (57%)
  • Desinteressiertes Auftreten (55%)
  • Negative Äusserungen über den aktuellen/früheren Arbeitgeber (52%)
  • Arrogantes Benehmen (51%)
  • Telefonanrufe und SMS während dem Gespräch (46%)

Wer also mit Flip-Flops an ein Gespräch erscheint, nicht genau weiss, um welche Stelle oder Firma es sich eigentlich handelt, sofort mit wüsten Aussagen über den Trottel von Chef und Chef-Chef loslegt, dazwischen immer mal wieder kurz ein SMS verschickt und sofort nach Lohn und Aufstiegschancen fragt, hat gute Chancen, die Maximalpunktzahl zu erreichen.

Nebst dem Rating wurden die Personaler auch noch nach peinlichen Fehltritten von Bewerbern gefragt. Auch hier möchte ich ein paar Beispiele nicht vorenthalten:

- Ein Bewerber fragte die HR-Frau, ob man sich nach dem Gespräch auf einen Drink treffen könnte

- Eine Bewerberin feilte sich während dem Gespräch die Fingernägel (war wohl Winter, sonst wären die Zehennägel wohl auch noch dran gekommen)

- Ein Bewerber für eine Vakanz in der Kundenbetreuung antwortete: Ich arbeite nicht gerne mit anderen zusammen.

Tönt nach Neandertal. Nein, stimmt nicht, die waren besser: http://www.derbund.ch/digital/wild-wide-web/Am-Anfang-war-das-Bewerbungsgespraech/story/16686790

Gruss, Gabriel Bosson

Montag, 22. März 2010

Nehmt euch ein Beispiel an YB.


Nicht nur die Informatiker, also auch die YB-Spieler waren bis Samstag im Winterschlaf bzw. in der Winterstarre. Aber jetzt nicht mehr. War schön zu beobachten. Nicht nur ein laues Frühlingslüftchen war zu verspüten, nein, das war ein ziemlicher Frühlingssturm. Alle wurden wachgerüttelt, blühen auf, versprühen Lebens- bzw. Spielfreude.
Also: Nehmt euch ein Beispiel an YB. Macht Spass und bringt Erfolg.

Frühlingshafte Grüsse
Gabriel Bosson


PS: Falls YB nächstes Wochenende verlieren sollte, was schreibe ich dann? Will ich gar nicht überlegen, freue mich einfach jetzt und hier.

Dienstag, 9. März 2010

Winterschlaf der Journalisten ist vorbei

Ich war schneller....

Heute in der BZ gefunden. http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Trotz-Krise-sind-viele-Stellen--frei/story/18593899

So langsam geht der Winterschlaf doch zu Ende. Nach den Journalisten erwachen sicher auch die Fachinformatiker.

Gruss

Gabriel Bosson


Donnerstag, 4. März 2010

Winterschlaf der Informatiker

Der Arbeitsmarkt ist zur Zeit ziemlich "speziell". Es geit obsi. Definitiv. Viele neue Vakanzen sind in den letzten Wochen entstanden, viele Firmen suchen wieder Informatiker, zahlreiche Mandate und Anfragen sind bei uns eingetroffen.

Das "spezielle" ist aber, dass sich fast keine Interessenten melden. Der Aufschwung ist da und fast niemand merkt es. Kann das sein?

Hier ein paar Spekulationen über die möglichen Gründe:
  • Die Angst, nach einem Stellenwechsel als neuer Mitarbeiter besonders gefährdet zu sein, bei restrukturierungsbedingten Kündigungen zuoberst auf der Liste zu stehen, sitzt tief. Man wartet lieber noch ab.
  • Viele Mitarbeiter sind froh, dass sie bzw. ihr Unternehmen die Krise unbeschadet überstanden haben und halten sich aus Dankbarkeit weiterhin still.
  • Die Informatik-Spezialisten stecken voll im Stress: neue Projekte, Migrationen, Einführungen etc. Tag und Nacht von Montag bis Samstag voll arbeiten und dar nicht dazu kommen, eine Bewerbung zu versenden.
  • Die Mitarbeiterzufriedenheit ist unglaublich hoch, die Mitarbeitenden sind glücklich und zufrieden, extrem loyal und niemand hat Interesse an einem Stellenwechsel.
  • Nebst Bären, Igeln und anderen Viechern machen neu auch Informatiker einen Winterschlaf.

Doch es gibt Ausnahmen: Wenn eines der beiden magischen Wörtern im Titel eines Stelleninserates vorkommt, können wir uns vor Interessenten kaum retten.

Die beiden Worte sind Einsteiger (oder synonym: Junior) und Leiter (oder synonym: Chef, Manager, Head of) .

Das Interesse an einem Stellenwechsel scheint zur Zeit nur bei Branchenneulingen oder Managern zu bestehen. Wieso dies so ist? Spekulieren sie bitte selber.

Bleibt nur zu hoffen, dass die IT-Fachspezialisten nicht vom Winterschlaf direkt in die Frühlingsmüdigkeit übergehen. Denn anschliessend kommt im Sommer die Fussball-WM und der Herbst geht wohl für die Regeneration drauf. Schon ist dann wieder Winter und der Winterschlaf ruft. Und was machen bitte schön all die Firmen, die interessante Perspektiven zu bieten haben?

Schlaft gut.
Gabriel Bosson

Freitag, 19. Februar 2010

Bitte ausrauben. Danke.


Was Twitter genau ist, wissen wohl die meisten inzwischen, oder? Wenn nicht, Wikipedia oder die eigene Tochter/den eigenen Sohn fragen. Das Mitteilungsbedürfnis vieler Menschen scheint grösser und grösser zu werden. Über Ihnalt und Wichtigkeit der meisten Nachrichten darf aber sicher immer wieder gestaunt werden. Oder würde es Sie interessieren, dass ich nun in die Ferien gehe und die Wohnung nun leer sein wird. Genau solche Meldungen werden aber in unglaublichen Mengen über Twitter verbreitet, nicht nur von unseren Youngstern. Wo sie genau sind, was sie gerade essen, wie es ihnen geht - einfach alles wird über Twitter in Sekundenschnelle rapportiert.

Dass die Wohnung nun leer steht, interessiert aber eigentlich doch jemanden. Einbrecher nämlich. Diesen wird endlich das Leben dank Internet ein bisschen leichter gemacht. Auf der Internet-Homepage http://pleaserobme.com/ (Übersetzung: Bitte rauben sie mich aus) werden alle Twitter-Nachrichten von Leuten, die gerade ihre Wohnung verlassen und dies über Twitter mitteilen, live aufgelistet. Jetzt braucht der Einbrecher also nur noch gezielt zu suchen, wer gerade in seiner Nähe getwittert hat, kann noch kurz mit Google Maps die Umgebung anschauen und sich auf den Weg machen. Toll, oder.

In der Zeit, die ich für das Schreiben obiger Zeilen gebraucht habe, wurden über Twitter einige Hundert Meldungen von Leuten verschickt. Kein Witz. 325 Meldungen in 3 Minuten von Leuten, die gerade ihre Wohnung oder ihr Haus verlassen haben. Einige teilen mit, dass sie nun in einem Restaurant mit einem Freud sitzen, andere melden, dass sie nun für 3 Tage verreisen. Mit Adresse und Link. Ein Super-Service für Einbrecher.

Bleibt für die Einbrecher nur noch zu hoffen, dass die Wohnungen nicht mit an Handy's angeschlossenen Web-Kameras ausgerüstet sind.

Also. Schöne Ferien.

Gruss
Gabriel Bosson




Donnerstag, 11. Februar 2010

Frust nach Absage

Zu unserem Geschäft gehört es, dass wir immer wieder Kandidaten enttäuschen müssen. Absagen zu schreiben macht keine Freude, ist aber ganz einfach nicht zu vermeiden. Von Zeit zu Zeit erhalten wir Reaktionen von Bewerbern nach einer Absage. Heute war es wieder mal soweit. Und wie.

Wir würden Sie nun reagieren? Mail ignorieren, anständig antworten, unanständig antworten, telefonieren? Gerne nehme ich weitere Gedankenansätze entgegen.

Es früsst pardon grüsst
Gabriel Bosson






Donnerstag, 28. Januar 2010

Enzyklopädie ohne Sinn? Sinnvoll!

Wer dem Pleitegeier-Link vom letzten Beitrag gefolgt ist, hat sicher weiter geklickt und einige produktive Arbeitszeit sinnlos (aber amüsiert) surfenend vernichtet.
Wikipedia ist so sinnvoll und so hilfreich. Gut.
Aber wer vor lauter Hilfestellungen und Gratis-Online-Wissen genug hat, für den ist dies genau das Richtige:

http://www.stupidedia.org/stupi/Hauptseite

Ich empfehle den Einstieg über die "Hall of Fame". Die dort aufgeführten Artikel wurden prämiert und sind tatsächlich witzig (auch wenn Humor ja bekanntlich nicht alle lustig finden... oder so ähnlich). Wer zum Beispiel die sinnlosen Informationen zum Stichwort Europa durchliest, landet u.a. auch bei der Schweiz. Diese ist wie folgt beschrieben:


Also: Viel Spass dabei. Auf dass wieder ein bisschen sinnvolle Arbeitszeit mit sinnlosem Surfen vernichtet wird. Macht Sinn, oder?

Sinnliche Grüsse
Gabriel Bosson



PS: Achtung, zur Zeit sind 18213 Artikel aufgeschaltet. Kann also nicht nur ein "bisschen" sinnvolle produktive Arbeitszeit kosten. Ich habe euch gewarnt.

Freitag, 22. Januar 2010

Es geit obsi. Teil 3

Es geit obsi. Teilweise aber so hoch, dass dort oben nur noch Geier zu finden sind. Pleitegeier!



Heut morgen ist eine Zusammenstellung ins Haus pardon in die Mailbox geflattert, die ich nicht vorenthalten möchte. Die Firma Moneyhouse http://www.moneyhouse.ch/index.htm hat die Schweizer "Pleitenbilanz" veröffentlicht und aufgelistet, welche Branchen am meisten Konkurse zu verzeichnen hatten und wie die Aussichten für 2010 aussehen. Gesamthaft haben letztes Jahr 5152 Firmen in der Schweiz Konkurs anmelden müssen. Ein neuer Rekord. Vor allem KMU's hat es scheinbar besonders hart getroffen.

Die Aussichten für 2010 (was Firmenpleiten angeht) ist auch noch nicht richtig beruhigend. Es wird erwartet, dass auch vermehrt "konsumnahe" Branchen betroffen sein werden . Hier die Tabelle mit den Werten des letzten Jahres (Zuwachs 2009 im Vergleich zu 2009) und den Prognosen für das 2010.


Personalvermittler hat es scheinbar bereits sehr viele erwischt. Dafür stehen die Prognosen für 2010 besser aus. Aus unserer Sicht: Wir haben ieber "Schwein" als "Geier"....

Im gleichen Artikel ist auch zu lesen, dass wenn es um Pleiten geht, die Deutschen die absolute Spitzenposition halten, die "Schweizer Pleitenkönige" seien. (http://www.moneyhouse.ch/wirtschaft/konkurse/die_pleiten_konige_der_schweiz-623504.htm).

Dies verwundert mich kein bisschen. Deutschland ist ja auch die einzige Nation, die den Pleitegeier als Wappentier haben:

So auf jeden Fall im Wikipedia pardon Stupidedia hier zu finden: http://www.stupidedia.org/stupi/Pleitegeier

Tierische Grüsse
Gabriel Bosson



Freitag, 15. Januar 2010

Stehende Personalvermittler

Gestern habe ich von einem durchaus seriösen Kollegen eine Story über angelsächsisch angehauchte Personalberatungsunternehmen gehört, die ich nicht vorenthalten möchte.
Immer wieder berichten uns Firmen-Vertreter (Linie und HR), wie agressiv und hartnäckig sie von Personalvermittlern aus vorwiegend grösseren Firmen angegangen werden. Dies ist sicher auch ein Zeichen des zur Zeit angespannten Arbeitsmarktes: Eher wenig Stellen, eher viele Stellensuchende, eher viele Personalberatungsunternehmen.

Scheinbar gibt es Personalvermittlungs-Unternehmen, die ihre neuen Personalvermittler stehen lassen. Nicht im Regen oder im Schnee. Nein, im Büro. Absitzen darf erst, wer seinen ersten Vermittlungserfolg vorweisen kann. Im Klartext: Wer im Grossraumbüro noch steht, ist kein so erfolgreicher Personalvermittler, wer sitzt, war erfolgreich.

Diese mehr als fragwürdige Methode sorgt auf alle Fälle dafür, dass die Stehenden sich noch mächtiger ins Zeug legen und noch mehr Telefonate führen und Druck erzeugen. Denn wer will schon ewig stehen? Ermüdung und Schikane sind keine idealen Arbeitsbedingungen.

Also, liebe Firmenvertreter. Wenn ihr das nächste Mal von einem Personalvermittler telefonisch kontaktiert werdet, fragt ihn doch ob er noch steht oder schon sitzt.

Da es mich schon wunder nimmt, ob diese Story auch tatsächlich stimmt, wäre ich um eine kurze Rückmeldung dankbar.

So, jetzt muss ich mich ein bisschen bewegen und aufstehen.
Gruss
Gabriel Bosson

Donnerstag, 7. Januar 2010

Es geit obsi. Teil 2

Zuerst noch eine kleine Übersetzung für die Nicht-Berner-LeserInnen des Blogs: "Es geit obsi" heisst auf Nicht-Berndeutsch: "Es geht aufwärts". So, das wäre nun klar.

Heute berichtet u.a. auch der Zeitung "Der Bund" über das Thema. Folgende Grafik zeigt, welche Branchen wie stark betroffen sind und welche bereits wieder Aufwind verspüren.

Der ganze Artikel ist u.a. hier zu finden: http://www.derbund.ch/wirtschaft/konjunktur/In-welchen-Branchen-es-2010-bereits-wieder-aufwaerts-geht/story/27352241

oder in der heutigen Ausgabe der Zeitung. Oder natürlich bei den Erstellern der Studie, bei der Credit Suisse.

Fazit: Es geit obsi, allerdings noch nicht überall gleich stotzig (Übersetzungshilfe: stotzig = steil) und es besteht kein Grund zur Euphorie.

Vorsichtig-optimistische Grüsse.
Gabriel Bosson

Montag, 4. Januar 2010

Es geit obsi.


Es soll nun aufwärts gehen. 2010 soll wieder alles gut werden, besser auf jeden Fall. In fast allen Medien ist von vorsichtigem Optimismus zu lesen und hören, von positiven Aussichten, von leicht steigenden Kurven. Tönt gut.



Der Arbeitsmarktbarometer von Manpower für das erste Quartal 2010 prognostiziert zum ersten Mal wieder einen positiven Wert für den "Netto-Beschäftigungsausblick". Was das genau ist, spielt eigentlich keine allzu grosse Rolle. Hauptsache es geit obsi, oder? Think positiv.



Fünf von neun Branchen seien bereit, neue Mitarbeiter einzustellen. Am optimistischsten zeigen sich die Verwaltung und das Gesundheitswesen....



Wer sich die gesamte Studie anschauen will, hier der Link dazu:
http://www.personalmagazin.de (bei den Downloads zu finden).



Grosszügigerweise ist sogar die Schweiz separat ausgewiesen. Und wir schliessen im Ländervergleich sehr gut ab. Besser sind die Aussichten nur noch in Südafrika (WM sei Dank?) und in Norwegen.


Also, 2010 wird gut. Steht da und dann wird es sicher stimmen.
Wir freuen uns darauf.


Viel Erfolg und Spass wünschen wir auf jeden Fall.

Gabriel Bosson

Freitag, 18. Dezember 2009

So eine FTTH-Bescherung

Von den FTTH-Projekt- und HR-Verantwortlichen Energie Wasser Bern AG durften wir diese Woche folgendes Referenzschreiben in Empfang nehmen:















Auch wir würden jederzeit wieder mit dem EWB zusammen arbeiten. Hat Spass gemacht, war höchst professionell und erfreulich. Herzlichen Dank für die Zusammenarbeit und das Vertrauen.

Das p3b-Team



Donnerstag, 10. Dezember 2009

p3b-Angestellte essen Ameisen und schlafen mit Kakerlaken!

Eine reisefreudige Firma sind wir ja, das ist bekannt und blogmässig gut dokumentiert. Indien und die Lauchernalp sind nur 2 der exotischen Destinationen, die wir bestens kennen. Aber was die beiden letzten Tage bei uns angekommen ist, möchte ich euch nicht vorenthalten.



Luzia Senti ist in Südamerika unterwegs und hat heute folgenden Reiseblog-Beitrag geschickt (Auszug):























Von Dominique Marti ist gestern folgende Postkarte eingetroffen (ebenfalls ein Auszug):












Ich fasse also das Wichtigste kurz zusammen:
  • p3b-Mitarbeiterinnen essen Ameisen, finden Kakerlaken im Schlafzimmer kein Problem, interessieren sich auch im Dschungel für Gucci-(pardon: Schweine-)Taschen und sind mit nur einem paar Schuhen (und erst noch Flip-Flops) glücklich.

Da staunt der Rest des Teams!
Weiterhin tolle Ferien euch beiden.

Gruss aus dem Dschungel vom Liebefeld, das auch in der Schweiz liegt, wo zur Zeit aber nicht zuviel gearbeitet wird.
Gabriel

Donnerstag, 3. Dezember 2009

HR hat oft keinen guten Ruf

Dies die Überschrift eines Artikels in der neusten Ausgabe des "Personalmagazin", einer deutschen Monatszeitschrift für Management, Recht und Organisation.

Im Artikel wird ein Neueinsteiger im HR-Geschäft interviewt. Rudolf Reifert (so heisst der Mann) gibt auf die Frage "Welches Image hat Ihre Tätigkeit im Freundeskreis" folgendes Statement ab:

"HR hat oft keinen guten Ruf und wird als wenig wertschöpfender Bereich gern für negative Äusserungen hergenommen. Wenn man mit HR zu tun hat, so das Image, dann geht es um Probleme und unangenehme Themen. Dass meine Freunde teilweise verärgert sind über ihre eigene Personalabteilung, liegt aber mehr daran, dass die einzigen Erfahrungen, die sie bislang mit HR machten, im Bewerbungsprozess liegen. Und da geben sie durch die Bank an, dass sie zum Beispiel viel zu lange keine Rückmeldung erhalten haben oder im Bewerbungsgespräch unqualifizierte Fachfragen gestellt bekamen. Daraus leiten sie dann ab, dass Personaler oft über Dinge reden, von denen sie keine Ahnung haben. ....."

Zum Glück ist dies eine deutsche Zeitschrift und handelt es sich hier um Aussagen aus Deutschland! Aus der Schweiz gibt es nur Positives! Oder?
http://www.youtube.com/watch?v=ms9w-6VvRBA

Gruss aus dem Rucola-Land
Gabriel Bosson


Mittwoch, 25. November 2009

So ein Käse!








Rühren Luzia!
Gibt warme Ohren.














Rühren Dominique!
Füre lige u hüh.















Rühren Edi!
Immer schön locker bleiben.





















Rühren Sybille!
Geht nicht mehr lange.










Rühren Christine!
Handtäschli nicht reinwerfen.















So, mal schauen ob genug gerührt wurde.


















Ja, das genügt.
Nun 4 Monate warten. Mindestens.







Impressionen unseres Teamanlasses im Emmental.
KIGUGEGL.









Freitag, 6. November 2009

Personalvermittler ja, aber nicht alle.

Folgenden (scheinbar notwendigen und deshalb sehr guten) Hinweis habe ich heute auf der Rekrutierungs-Homepage eines Kunden gefunden:

Montag, 2. November 2009

Arbeitszeugnis für Luzia Senti (ohne Codierung)

Jawohl, es ist so. Luzia Senti hat uns oder besser wird uns in wenigen Tagen in Richtung Südamerika verlassen. Als "Praktikantin" hat sie die letzten 4 Monate bei uns gearbeitet und nun wird sie mit Rucksack (und Freud) andere Welten kennen lernen.
Hier ein Auszug aus dem Entwurf für das Schlusszeugnis (ist anlässlich eines Team-Mittagessens (mit Wein!) in groben Zügen entworfen und nun von mir noch verfeinert worden):

****
Zeugnis Luzia Senti, Einsatz bei p3b von Juli bis Oktober 2009
....

Luzia war auch hier! Sie gab sich manchmal ein bisschen Mühe und versuchte, die ihr übertragenen Aufgaben einigermassen zu verstehen. Einmal ist ihr dies auch beinahe geglückt.

Besonders ihre Hartnäckigkeit im Ignorieren von Verbesserungsvorschlägen ist hervorzuheben. Auch die Verlässlichkeit ist zu erwähnen: wir konnten uns darauf verlassen, dass Abmachungen nicht eingehalten und alle Arbeiten nicht zu unserer vollsten, nicht einmal zu unserer niedrigsten Zufriedenheit erledigt wurden.

Ihre Teamfähigkeit ist ebenfalls zu erwähnen. Sehr schnell hat sie es fertig gebracht, dass der Rest des Teams geschlossen gegen sie auftrat und sie hat dabei viel für die positive Entwicklung des verbleibenden Teams beigetragen.

Wr bedauern sehr, dass sie uns erst heute und nicht schon viel früher verlässt und wünschen dem nächsten Arbeitgeber viel Glück und Nerven mit ihr.

Freundliche Grüsse.....


PS: p3b bekennt sich zu uncodierten Zeugnissen. Alle Angaben in diesem Zeugnis sind genau so gemeint.


***

Liebe Luzia

Diesen Blogeintrag hast du dir selber eingebrockt bzw. provoziert (Wein schon am Mittag ist nicht jedermann's und schon gar nicht jederfrau's Sache) ....

Es war toll mit dir und es fällt uns nicht leicht, dich ziehen zu lassen. Alles Glück der Welt, viele spannende Momente, eine grossartige Reise - all das wünschen wir dir. Vor allem aber bedanken wir uns ganz herzlich für deine tolle Arbeit, für dein Lachen, deinen Humor, deine Art. Du wirst uns fehlen.

Machs guet.
p3b-Team


Dieses Bild zeigt Luzia bei der Zubereitung eines kleinen Abschied-Znünis für das Team. Mehr Fotos folgen später.

Freitag, 30. Oktober 2009

Abschied...

Ich möchte mich nach meinem 4-monatigen Praktikum von einer tollen, erlebnisreichen, guten, spassigen, lehrreichen und interessanten Zeit bei p3b verabschieden. Das Praktikum hat mir wahnsinnig gut gefallen und ich schätzte den Kontakt sehr mit den Kunden und den Kandidaten.


Vielen herzlichen Dank an das ganze p3b-Team und an alle, mit denen ich in Kontakt treten durfte während dieser Zeit. Für mich gehts nun ab nach Südamerika für 3 Monate. Was danach geschieht, steht noch in den Sternen geschrieben.

Wer weiss, vielleicht laufen wir uns irgendwann und irgendwo wieder über den Weg... es würde mich freuen.

Liebe Grüsse
Luzia Senti

Wie zufrieden sind die Kunden mit p3b?

Im letzten Monat haben wir mittels einer Online-Umfrage und Interviews versucht herauszufinden, wie zufrieden unsere Kunden mit p3b sind.

Gerade mal vorweg: Unsere Kunden sind grundsätzlich (sehr) zufrieden mit uns. Trotzdem gibt es natürlich einige Sachen, wie wir verbessern können und die wir uns zu Herzen nehmen.

Hier die wichtigsten Erkenntnisse:

- Im Vergleich zu anderen Personalberatungsunternehmen stuft uns die Mehrheit eher besser oder viel besser ein (das freut das p3b-Team!).

- Was das Erfolgshonorar angeht, liegen wir im marktüblichen Bereich (da sind wir natürlich froh).

- Bei der Kommunikation hatte (fast) niemand was auszusetzen, d.h. die Kommunikation am Telefon, in den Emails, die Reaktionszeit und v.a. der persönliche Kontakt wird als sehr positiv eingeschätzt.

- Es werden gute und passende Dossiers eingereicht. p3b versteht meist die Bedürfnisse der Kunden. Das war unser Ziel und es ist schön, dass wir dies erreicht haben.

Übrigens: p3b verbinden unsere Kunden mit den Begriffen professionell, freundlich, kreativ, kompetent, qualitativ hochstehend, vertrauenswürdig, seriös, menschlich, persönlich, engagiert, innovativ etc.

Doch genug des Lobes, hier noch einige kritische Punkte:

- p3b informiert manchmal zu wenig über den Stand der Dinge. Hier wünscht man sich ein proaktiveres Verhalten.

- Bei den möglichen neuen Dienstleistungen (Kurse und Beratungen) ist man sich einig, dass p3b beim Kerngeschäft bleiben soll und die Positionierung schwierig wäre mit solchen neuen Dienstleistungen. "Schuster bleib bei deinen Leisten" halten - dies wurde mehrfach genannt.

- Für gewisse Kunden ist p3b zu diskret. Obwohl die Einen das Unaufdringliche schätzen, vermissen die Anderen, dass sich p3b von sich aus regelmässig meldet, auch wenn gerade kein Auftrag vorhanden ist.

- Obwohl das Erfolgshonorar im marktüblichen Bereich liegt, wünschen sich viele Kunden, dass es nach unten eine grössere Abstufung gibt (v.a. für Juniors) und nach oben eine oberste Grenze.

- Unsere Kandidaten schätzen sich bezüglich Ihren (ICT-)Skills selbst ein. Oft fällt diese Selbsteinschätzung zu gut aus. Hier wünschen sich unsere Kunden, dass p3b dies detaillierter mit den Kandidaten im Gespräch anschaut.


Wir bedanken uns nochmals ganz herzlich für Ihr ehrliches Feedback! Wir hoffen, dass unsere Kunden auch in Zukunft mit uns zufrieden sind. Falls dies nicht der Fall sein sollte - Kritik nehmen wir immer gerne entgegen. Schliesslich wollen wir diese Zufriedenheit aufrecht erhalten.

Liebe Grüsse
Luzia Senti

Dienstag, 27. Oktober 2009

Polizistenrekrutierung in Indien


Über die originelle und erfolgreiche Rekrutierungsaktion der Berner Polizei habe ich im Blog berichtet. "Tschugger sind dumm", remember...

Wie die Suche nach Nachwuchs für das Polizeikorps in Indien funktioniert, will ich nun kurz berichten. Von mehreren Leuten in Indien haben wir das gleiche Vorgehen geschildert erhalten. Es von offizieller Stelle bestätigen zu lassen, dürfte nicht ganz einfach sein! Hab's auch nicht probiert.


  1. Anmeldung zur Prüfung
    Ein Job bei der Polizei ist sehr beliebt und es interessieren sich sehr viel mehr Männer als es offene Stellen hat.

  2. Prüfung
    Sehr viele sportliche Tests müssen absolviert werden. Weitsprung, Hochsprung, Langstreckenlauf, Klimmzüge, Liegestütze - körperliche Fitness ist also Bedingung. Wer alle Prüfungen erfolgreich absolviert wird zum nächsten Teil eingeladen.

  3. Gespräch mit dem Recruiter
    Die Tauglichkeit wird abgeklärt, Motivation etc. Mehr Infos über das Gespräch war leider nicht herauszufinden.

    Bisher war das Rekrutierungsverfahren ja noch einigermassen verständlich und üblich. Was nun folgt, weicht aber von den bei uns üblichen Schritten ab:

  4. Geld auftreiben
    Wer bisher alle Hürden erfolgreich hinter sich gebracht hat, dem wird nun ein Betrag genannt, den er auftreiben muss. Die Summen bewegen sich in für indische Verhältnisse enormen Grössenordnungen. Zwei- bis Viertausend Dollar (in Form von Rupien natürlich) muss der Interessent nun auftreiben. Die ganze Verwandschaft wird um Unterstützung gebeten, überall werden Kredite aufgenommen.

  5. Geld abliefern
    Der Betrag wird nun dem Rekrutierungsverantwortlichen übergeben und verschwindet auf Nimmerwiedersehen in dessen Tasche. Auch andere Taschen werden von diesem Geld gestopft. Vorgesetzte und andere Beteiligte wollen schliesslich auch ihren Anteil. Bestechung würden wir dies nennen.

  6. Polizist sein und Schulden tilgen
    Das Einkommen eines Polizisten in Indien ist nicht sehr gut, es reicht knapp zum Leben aber auf keinen Fall, um die grossen Schulden zurückzuzahlen. Also ist der Mann (Frauen haben wir nie gesehen) gezwungen, selber für Nebeneinkünfte besorgt zu sein. Eine sehr erfolgsvesprechende Art ist: (sie haben es vielleicht geahnt) die Bestechung.

Immer wieder konnten wir beobachten wie Polizisten Verkehrsteilnehmer anhielten, die Hand hinstreckten, einige Scheine kriegten und den Fahrer dann durchwinkten. Er braucht im Normalfall gar nicht zu sprechen, alle kennen das Spiel. Wer nicht ins Gefängnis will bezahlt lieber freiwillig. Denn irgend einen Grund für einen kurzen aber nicht sehr angenehmen Aufenthalt in einem indischen Gefängnis werde bei Bedarf immer gefunden. So ca. 15 bis 20 Jahre bräuchte ein normal tüchtiger Polizist um seine Schulden abzuzahlen. Danach darf er für seine Bedürfnisse "arbeiten" und ein finanziell sorgloses Leben führen (dies ist auch der Grund wieso dieser Beruf in Indien so beliebt ist).

Einmal wurden auch wir angehalten. Als der Polizist aber Touristen im Auto entdeckte, nahm er seine Hand sofort zurück und unser Fahrer durfte die Fahrt wieder aufnehmen. Gratis.

Wie es gelingen soll, solche Korruptionsmechanismen abzuschaffen, ist allen unklar. Den Kreislauf zu durchbrechen erscheint unmöglich. Ganz schön raffiniert das System. Aber auch irgendwie hoffnungslos für die "normale" Bevölkerung.

Ich ziehe auf jeden Fall die Berner Variante und die Berner Tschugger vor.
Gruss
Gabriel Bosson

Dienstag, 13. Oktober 2009

Stellenvermittlung à la India

Die letzten 3 Wochen war ich in Indien und durfte - nebst sehr sehr vielen anderen Eindrücken - auch miterleben, wie Stellenvermittlung bzw. Personalbeschaffung dort abgeht.

Ort des Geschehens: Ein kleines Nest (Yuksom) in Sikkim, der Region im Nordosten von Indien, mitten im Himalaya. Wir starteten von dort unser 8-tägiges Trekking in die Kanjenchunga-Region. Mit Zelt, Yaks und eben: Trägern (oder auch Sherpas oder Porters genannt). Früh morgens haben wir uns am Ende des Dorfes eingefunden um die ganze Mannschaft zu treffen und loszulaufen. Unseren Trekking-Chef haben wir schon vorher kennen gelernt und er hat uns immer versichert, alles sei vorbereitet, alles sei bestens (no problem!).
Wie sich nun aber rausstellte, waren ganz einfach zu wenig Sherpas im Dorf. Alle professionellen Träger waren von einer grossen internationalen Expedition in Beschlag genommen worden und nur noch 6 Männer standen für uns zur Verfügung. Dies ist aber für eine längere Exkursion zu wenig. Wasser, Nahrung, Zelte - es war ganz einfach zu viel Material für zu wenig Leute.

Und nun begann der Prozess der Personalbeschaffung. Vor einer kleinen Hütte standen oder besser lümmelten 2 junge Studenten rum. Es waren gerade Semesterferien und die beiden freuten sich auf ein paar Tage nichts tun, Fussball spielen, cool sein, schlafen, essen - was indische (und auch nicht-indische) Studenten in den Ferien eben gerne tun.

Doch die beiden hatten grosses Pech. Unser Führer, zusammen mit dem Dorfältesten, hatte die beiden entdeckt und schnell war klar: Hier sind unsere beiden neuen Porter. Die beiden wurden nicht sehr höflich aber sehr bestimmt auf die Situation aufmerksam gemacht und informiert, dass sie soeben einen Job gefunden hätten und nun die nächsten 8-10 Tage mit uns zusammen in die Himalaya-Region trecken dürften. Je zwischen 20 und 30 Kilo gäbe es zu tragen.

Die Gesichtsfarbe der beiden änderte sich schlagartig (braun -> weiss). So hatten sie sich die Ferien natürlich nicht vorgestellt und nicht nur fanden die beiden trekken nicht so cool, auch waren beide sehr schmächtig und eigentlich überhaupt nicht für solche harte Arbeit gemacht (erfüllten die Muss-Anforderungen nicht - so würde es wohl im Fachjargon heissen).

Die beiden versuchten, sich zu wehren und das Unheil abzuwenden sprich den Job loszuwerden und andere "Opfer" (geeignetere Kandidaten) zu finden. Ohne Erfolg. Genau 5 Minuten bekamen sie Zeit, ein paar Kleider (warme wenn möglich!) zu holen und sich von ihren Familien zu verabschieden. Tatsächlich standen beide nach kurzer Zeit da und gesellten sich zu den anderen Trägern. Die Haare immer noch steil gegelt, an den Füssen Converse-Turnschuhe, saubere Hosen und coole Hemden - ein ziemlicher Kontrast zum Rest der Träger. Als sie dann die ihnen zugeteilten Rucksäche aufnehmen wollten, gab es noch einmal eine Gesichtsfarbveränderung. Von bleich wurden die beiden Gesichter nun hochrot vor Anstrengung. So viel Gewicht - uns taten die beiden schon jetzt leid.

Die nächsten 8 Tage werden die beiden nie mehr vergessen. Am ersten Tag gab es einen Aufstieg von 1700 M.ü.M. auf 2900 M.ü.M. Am nächsten Tag stiegen wir von 2900 M.ü.M auf 3900 M.ü.M. auf. Dann auf über 4400 Meter, dann wieder runter, dann wieder rauf, wieder runter, wieder rauf - jeden Tag Etappen von 6-9 Stunden. Den beiden schien das Trekking auf jeden Fall bedeutend weniger gut zu gefallen als uns. Mit grosser Verzögerung trafen sie jeweils an den Übernachtungsplätzen ein (und mussten dann erst noch helfen, Zelte aufzustellen oder Wasser zu suchen), das Mittagessen fiel häufig für die beiden ins Wasser, sie schafften es ganz einfach nicht, rechtzeitig zum Lunch bei uns zu sein und wir waren zusammen mit den anderen Trägern bereits wieder auf dem Weg, wenn die beiden endlich eintrafen. Die Frisuren, Schuhe und Kleider der beiden sahen jeden Tag ein bisschen trister aus.

Aber: Sie gaben nicht auf (sie hatten eigentlich auch keine Wahl...). Sie haben sich prächtig entwickelt und sind an den Aufgaben gewachsen und haben ihr Potential abgerufen. (Das war jetzt wieder Fachjargon.)

Gegen Ende des Trecks konnten die beiden mit den anderen Sherpas fast mithalten und haben sogar wieder freundliche Gesichter gemacht. Als wir am 6. Trekkingtag dann die Yaks nicht mehr mitnehmen konnten (es wurde zu steil für die Tiere), wurde noch zusätzliche Last auch auf die beiden Juniors verteilt. Und siehe da: es ging. Ganz schön stolz waren sie auf ihre Leistungen. Zu Recht.

Es gab für die beiden (und auch für die anderen Träger und für uns) noch ein paar weitere Überraschungen zum Beispiel eine nicht geplante Übernachtung im Dschungel inmitten von Tausenden von Blutegel oder nicht ungefährliche Kletterpartien im Fels (ohne Seil, dafür mit Converse-Schuhen...).

Eine Riesenleistung. Das Trinkgeld war auf jeden Fall grosszügig und beim Adieu sagen, waren die beiden mächtig stolz und strahlen uns an (sogar das Gel im Haar glänzte wieder).

Ganz sicher bin ich aber, dass sich die beiden für die nächsten Ferien eine andere Strategie ausdendenken werden (zum Beispiel unsichtbar machen). Einfach so rumtrödeln mitten im Dorf kann zu einem ungewollten Einsatz sprich Job führen.

Nun bin ich zurück aus Indien und werde mich wieder mit den hier üblichen Formen der Personalsuche und Stellenbesetzung beschäftigen. Die indische Version wäre aber eigentlich auch hier prüfenswert. Wie ist mir noch nicht klar, lassen wir die Idee noch ein bisschen reifen.

Namaste.

Gabriel Bosson

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Der Pleitegeier kreist umher...

Die Wirtschaftskrise zeigt erste (erschreckende Zahlen): Noch nie gab es in der Schweiz so viele Konkurse wie dieses Jahr (Quelle: moneyhouse).

Bis zum jetzigen Zeitpunkt mussten 3'792 Firmen Konkurs anmelden in diesem Jahr. Und es wird nicht besser: Experten erwarten bis zum Jahresende für das gesamte Jahr 2009 eine üppige Zahl von 5'000 Firmenkonkursen.

Verschiedenste Branchen sind davon betroffen. Drei Mal dürfen Sie raten, welche Branche jedoch am stärksten davon betroffen ist...

Ja genau, die Personalvermittlungsbranche mit einer Konkurszunahme von 142,6% gegenüber dem Vorjahr!

Der Pleitegeier tut seine Arbeit also gut. Viele können ihm nicht ausweichen.


p3b weicht aber aus. Noch lange.

Liebe Grüsse
Luzia Senti

audio-visuelles Tiefenentspannungssystem

Stellen Sie sich vor, Sie haben in Ihrem Bürogebäude einen Raum mit einem Sessel. Nein, es ist nicht Ihr Büro gemeint. Denn es ist kein normaler Sessel, sondern wenn Sie sich setzen, werden Sie automatisch massiert - nach Shiatsu-Art. Gesteuert durch einen Computer.

Dieser hoch gescheite Computer harmonisiert durch stimulierende Licht- und Audiofrequenzen die Gehirnwellen und steuert den Massage-Sessel.

Und was bringt das alles? Diese audio-visuellen-Wellen sollen sich anscheinend positiv auf die Gedächtnis- und Konzentrationsleistung auswirken (durch die Stimulation werden Alpha- und Theta-Wellen produziert, welche für Entspannung, Kreativität, Intuition und Mediation stehen).

Tönt super entspannend.

Jetzt kann ich nur hoffen, dass dieser Blog-Eintrag genug positive Gehirnwellen bei meinem Chef auslöst und ich mich bald in solch einem Sessel massieren lassen kann.

Freundlichst
Luzia Senti

P.S. Sessel zu bestaunen und bestellen unter http://www.brainlight.de/

Dienstag, 22. September 2009

Praxistauglichkeit

Kürzlich fragte mich ein Kollege, ob ich für ihn einen Burnout-Fragebogen organisieren könne. Toll! Dachte ich mir. Endlich darf ich mein theoretisches Wissen in die Praxis umsetzen.

Motiviert und voller Elan setzte ich mich an den Schreibtisch und wollte mit dem Projekt starten und wusste auch schon, welchen Fragebogen ich wollte.

Aber Halt! WOHER KRIEGE ICH DEN FRAGEBOGEN HER? Selber kann ich ihn ja nicht machen (von wegen Validierung und so; ja - das haben wir im Studium gelernt), in meinen Uni-Unterlagen befindet er sich auch nicht.... ja den muss man vermutlich kaufen. Aber wo? Bei wem?


Immer frustrierter über die vielen Fragen, die sich mir plötzlich stellten, wurde mir bewusst, dass ich zwar 5 Jahre studierte, doch woher ich einen solchen Fragebogen herbekomme, wusste ich schlicht und einfach nicht.

Theoretisches Wissen ist wertvoll. Jedoch nützt dies in der Praxis nicht immer. Ich wäre für mehr Praxisnähe im Studium. Einfach damit man sich nachher nicht mit solchen (einfachen) Fragen frustrieren muss.

Übrigens: Den Fragebogen muss man direkt beim Autor anfordern. Hätte ich mir ja gleich denken können.

Liebe Grüsse
Luzia Senti

Freitag, 11. September 2009

Work Life Balance

Jeder möchte sie. Doch wenige haben sie. Die Rede ist von der Work Life Balance. Diesem Blog-Eintrag wird ein wichtiger Teil davon gewidmet - dem Nicht-Abschalten-Können nach der Arbeit.



Dieses Nicht-Abschalten-Können nach der Arbeit zu verhindern ist hohe Kunst. Handys und Internet machen dies nicht gerade einfach. Im Gegenteil - sie erschweren es meist unnötig.

Nach einer kürzlich veröffentlichte Studie von Bitkom (http://www.bitkom.de/) sind 83% bei 30- bis 49-Jährigen mit Positionen mit höherer Verantwortung nach Feierabend für ihre Firma erreichbar. Bei den Jüngeren (bis 29 Jahre) sind es 53%.
Hier ist jedoch nicht klar, ob diese Personen einfach sagen, sie seien erreichbar oder ob sie aktiv ihre Mails checken oder telefonieren. Dies ist sehr wohl ein Unterschied und sollte bei der Interpretation der Ergebnisse beachtet werden.
Weiter zeigte sich bei der Studie, dass 77% aller Männer eher jederzeit erreichbar sind im Gegensatz zu 68% bei den Frauen. Ist es möglich, dass Frauen sich mit Haushalt und Kinder abklenken? Oder nehmen sich die Herren zu wichtig? Oder sind ganz einfach mehr Männer in Positionen mit höherer Verantwortung? Hier ist Interpretationsspielraum vorhanden...

Die Auswirkungen des Nicht-Abschalten-Könnens sind meist nicht unbedingt rosig: Die Gesundheit leidet, die Familie kommt zu kurz, man denkt nur noch an die Arbeit und und und...

So ganz schwarz/weiss ist die ganze Sache jedoch auch wieder nicht: Es gibt auch ein positives Nicht-Abschalten-Können. Hätten Sie's gewusst?
Haben Sie sich auch schon mal über eine gelungene Präsentation gefreut? Oder waren Sie sehr zufrieden mit Ihrer Leistung? Oder erlebten Sie einfach etwas Gutes bei der Arbeit? Dann haben Sie dies wahrscheinlich zu Hause erzählt und auch öfters an dieses positive Ereignis gedacht . Sie konnten also auch nicht abschalten. Aber im Gegensatz zum Nicht-Abschalten-Können im Sinne von negativen Gedanken oder Mails und Telefonate führen nach Feierabend, hat das positive Nicht-Abschalten-Können grundsätzlich keine negativen Auswirkungen. Im Gegenteil: Es beflügelt Sie eher und macht Sie glücklich.


Fazit: Nach Feierabend entweder über schöne Sachen nachdenken oder aber: Handy ausschalten. Computer nicht anfassen. Feierabend geniessen.


Genau das mach ich jetzt. Bin ab Montag wieder erreichbar.


Liebe Grüsse
Luzia Senti

Montag, 24. August 2009

Ergebnisse der Web-Umfrage

Vor einer Woche ging die Umfrage zu unserer Website zu Ende, welche zwei Wochen lang ausgefüllt werden konnte. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die 107 TeilnehmerInnen, de uns die ehrliche Meinung mitgeteilt haben!

Nun, was ist dabei rausgekommen? Wird nun unsere Homepage abgeschaltet, wir alle lassen uns bei der Konkurrenz anstellen oder sind wir nun einfach frustriert? Oder können wir uns zurücklehnen und müssen nichts verändern?

Weder noch.

Wir nehmen uns die Rückmeldungen sehr zu Herzen und werden die Bedürfnisse und Vorschläge so gut wie möglich umsetzen.

Die wichtigsten Erkenntnisse in Kürze:

- 80% aller Befragten findet unsere Website im Allgemeinen gut bis sehr gut und viele (72.9%) meinen, dass das Gesamtbild von p3b mit unserer Website übereinstimmt (da sind wir aber froh...)

- 82.9% finden was sie suchen, schnell (auch das freut uns)



- Die Informationsmenge über unsere Firma und über unsere Dienstleistungen sind für die Mehrheit "gerade richtig".

- Den p3blog kennen nur 38.3%. Diejenigen die ihn kennen, finden ihn jedoch inhaltlich gut (diejenigen, die ihn nicht kennen, sind selber schuld)

- Im Vergleich zu anderen Personalberatungsunternehmen-Websites sind wir bei vielen Aspekten ähnlich (z.B. Übersichtlichkeit, Infos zur Firma, Layout)

- Erweiterte Funktionen wie z.B. FAQ, persönliches Salär analysieren lassen, per SMS über passende Jobangebote informiert werden und Hilfestellungen für das Erstellen des Bewerbungsdossiers sind gewünscht worden. Diese Vorschläge nehmen wir gerne entgegen.

- Die Website ist peppig, unkonventionell, freundlich, modern, aktuell und schnörkellos (auch das freut uns wieder sehr)

- Weniger gut ist das viele scrollen, die Frames, die fehlenden Angaben zu den Mitarbeitern (z.B. beruflicher Werdegang, direkte Tel-Nr.) und die Suchfunktion bei den Jobs (nobody is perfect)

Eine etwas spezielle Frage war "Wenn p3b eine Farbe wäre, dann wäre sie...." blau und rot. Dies bedeutet Dynamik, Weitläufigkeit, Kreativität, Wahrheit, Phantasie, Leistung, Leidenschaft... passt doch zu uns, oder?!

Also: die Daten sind nun ausgewertet und die Preise wurden den glücklichen Gewinnern geschickt. Und wir sind einerseits zufrieden, andererseits wissen wir nun genau, wo wir anpacken müssen. Worauf warten wir noch?

Gruss
Luzia und das ganze p3b-Team

Dienstag, 18. August 2009

Richtlinien zur Verhinderung von Schweinegrippeansteckung an Bewerbungsgesprächen


Ab sofort gelten folgende Regeln für Kandidaten, die zu uns zu einem Gespräch kommen möchten bzw. eingeladen werden:


1. Vor dem Gespräch müssen Sie nachweislich zwei Wochen in einem vom BAG zertifizierten Schweinegrippe-Quarantäne-Container verbracht haben.

2. Jeglicher Kontakt mit Mitmenschen vier Wochen vor dem Gesprächstermin ist zu unterlassen. Jeglicher Kontakt!

3. Jeglicher Kontakt mit Menschen, die in den letzten 2 Monaten mit anderen Menschen in Kontakt waren, ist zu unterlassen.

4. Am Interviewtag entledigen Sie sich bitte sämtlicher Kleider auf dem speziell dafür markierten Feld auf dem Parkplatz ca. 50 Meter vor unser Liegenschaft und begeben sich sich anschliessend nackt zum Eingang Waldeggstrasse 47 (tut uns leid, dass dabei die Terasse des Restaurant Schichtwechsel überquert weden muss).

5. Am Eingang Waldeggstrasse 47 steht eine BAG-zertifizierte-Spezial-Schweinegrippe-Sandstrahl-und-Desinfektionsmaschine zur Verfügung. Bitte Programm auf das 30-minütige Vollprogramm einstellen. Die Behandlung ist für Sie gratis. Die Kosten werden von p3b übernommen.

6. Anschliessend bitte 30 Minuten Hände und Füsse waschen (ja, sie sind nackt, deshalb auch die Füsse).

7. Anschliessend den Ganzkörper-Gummianzug anziehen. Merke: Die Löcher im Anzug sind für die Augen, Nase, Mund und Ohren gedacht. Löcher müssen also vorne sein. Und oben.

8. Unser Empfang ist neu im 1. Stock. Bitte klopfen und eintreten. Auf keinen Fall sprechen oder sonstige Laute von sich geben. Sie werden von unserem Sekretariatsroboter ins Gesprächszimmer begleitet.

9. Bitte während des ganzen Interview nicht sprechen sondern die Fragen lediglich mit seitlichem oder horizontalem Kopfnicken beantworten.
10. Nach dem Gespräch bitte Ablauf in umgekehrter Reihenfolge wiederholen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und interessante Gespräche.
Gute Gesundheit und natürlich schweinische Grüsse

Gabriel Bosson

Donnerstag, 30. Juli 2009

Coldplay rückt näher...

Unsere Umfrage ist gestartet!
Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie auf unsere Website http://www.p3b.ch/ gehen, dort auf den oben abgebildeten Link klicken und unsere Fragen zu unserer Website beantworten. Oder Sie klicken auf den folgenden Link und gelangen so direkt zur Umfrage: http://www.askallo.com/4llhsp8g/survey.html
Wie bereits angekündigt, können Sie 2 COLDPLAY-Tickets gewinnen! Hier der Beweis:

Wir sind gespannt auf Ihre Meinung!
p3b und Coldplay. Das gefällt.